Was es so Neues (und nicht mehr ganz so Neues) gibt…

– Wir haben unsere wöchentlichen Online-Mitläufertreffen verlegt. Ab kommenden Montag, den 20. Mai finden die Orga-Treffen im Mumble immer Montags um 20.00 Uhr statt. Wir freuen uns auch nach wie vor über  alle, die sich auf die ein oder andere Weise beteiligen wollen, zu tun  gibt es immer genug.  Hier könnt Ihr unverbindlich  vorbeikommen  und mitreden und mithören, und wenn das nicht passt und Ihr  trotzdem  etwas beitragen wollt, könnt Ihr Euch auch wie immer an  mitlaeufer@wirgehenmit.org wenden.

 

– Seit einiger Zeit haben wir unsere neue Mitläufersuche  im Probebetrieb, die anstelle der Mitläuferliste tritt. Wenn Euch hier noch Unregelmässigkeiten auffallen, bitten wir Euch um eine Meldung  über unseren Bugtracker oder direkt an technik@wirgehenmit.org.

 

– Täglich gehen bei uns Suchanfragen per Email oder über unser Mitläufertelefon ein. Normalerweise klappt die Vermittlung ziemlich gut, es gibt aber gelegentlich Orte, wo es schwierig ist, eine Begleitung zu finden, aktuell sind das zum Beispiel in Hof/Bayern und Kusel/Rheinland-Pfalz. Ihr könnt hier durch Verbreiten unserer Suchanfragen über Twitter, Facebook, G+, im Freundeskreis oder andere Euch zur Verfügung stehenden Kanäle dazu beitragen, daß wir jemanden für die Ämterbegleitungen finden. Wir sind bereits zahlreiche Mitläufer (aktuell sind 252 in unserer Datenbank eingetragen), auf unserer Mitläufer-Karte sieht man, daß wir  auch noch viele, viele mehr werden dürfen. :-). Wenn Ihr Euch eintragen wollt, schickt doch einfach Eure Kontaktdaten an mitlaeufer@wirgehenmit.org.

 

– In Duisburg-Rheinhausen bieten wir in Zusammenarbeit mit Bürger für Bürger Duisburg e.V. seit einigen Monaten eine wöchentliche Sprechstunde an. Jeden Mittwoch zwischen 11.30 und 17.00 Uhr in der Brahmsstr. 5 a in dem Räumen des Vereins Bürger für Bürger. Hier wird Unterstützung beim Ausfüllen von Formularen angeboten, es können Termine für Begleitungen zum Amt vereinbart werden und ein Ausstausch kann stattfinden, häufig geht es hier auch um weitergehende soziale Unterstützung und Hilfe für Menschen in Notlagen. Es handelt sich hierbei nicht um eine Rechtsberatung. Das Angebot hatte einen super Start und wird rege genutzt, der Bedarf ist riesig.

 

– In Berlin hat sich ein Mitläufer-Stammtisch zusammengefunden, der sich am 17.5. zum zweiten Mal trifft. Für diesen Termin ist ein Vortrag und Diskussion mit Franziska Drohsel geplant.
Mehr hierzu und über andere lokale  Mitläufer-Aktivitäten findet ihr unter der Rubrik Mitläufer vor Ort , wenn Ihr bei Euch auch Mitläufer-Aktivitäten planen wollt, wie Infostände, Treffen, Schulungen, etc. freuen wir uns, wenn Ihr mit uns Kontakt aufnehmt.

 

– Wir haben ja bereits letztes Jahr den unterstützenden Verein Wir gehen mit – die Mitläufer gegründet. Im Moment geht es noch um die Klärung einiger Details für die Anerkennung der Gemeinnützigkeit/Mildtätigkeit, wir bitten also alle, die gerne etwas spenden oder dem Verein beitreten wollen um noch etwas Geduld. Hier auch nochmal der Hinweis: Weder Mitläufer noch Begleitete müssen Mitglied im Verein werden, überhaupt niemand muss das, der Verein dient in allererster Linie der organisatorischen Unterstützung, z.B. dem Verwalten von Spendengeldern etc.
– In den letzten Wochen und Monaten  wurde auch mehrmals in den Medien über uns berichtet, hier sind ein paar Beispiele:

 

Du brauchst Begleitung aber es steht für Deinen Ort kein Mitläufer auf der öffentlichen Liste? So läuft die Mitläufersuche:

Wir haben ja einen ganzen Haufen Mitläufer in unserer öffentlichen Datenbank insgesamt derzeit aus etwa 200 Orten und die Zahl steigt stetig. Es gibt aber auch ganz viele Orte, vor allem kleinere, aber auch Städte  für die sich noch niemand eingetragen hat.

Wir haben festgestellt, daß das die Leute manchmal entmutigt, mit uns in Kontakt zu treten, wenn offenbar niemand in ihrem Ort verfügbar ist. Aber der Schein kann trügen und es lohnt sich trotzdem!

Wir möchten hier erklären, wieso es uns fast immer gelingt, einen Mitläufer zu finden, auch wenn keiner auf der Liste steht.
Es gibt neben der öffentlichen Datenbank eine weitere (weniger umfangreiche) Liste, auf der Mitläufer stehen, die Ihre Kontaktdaten nicht im Internet preisgeben wollen, die aber einverstanden sind, daß das Orga-Team ihre Daten konkret an Begleitungssuchende auf Anfrage weitergibt. Wenn wir also eine Anfrage über Facebook, Twitter, unsere Emailadresse oder unser Mitläufertelefon bekommen, schauen wir erstmal auf diese beiden Listen, ob wir schon jemanden haben. Wenn nicht, treten wir die Mitläufersuche los.

Das heißt als erstes, daß wir eine anonymisierte Meldung im Stil „am xx suchen wir in yy einen Mitläufer für das zz-Amt“ über unserer Kanäle Facebook, Twitter und weitere (wir arbeiten an G+ und Diaspora) losschicken, und oft ist schon in wenigen Stunden jemand gefunden. Auf Twitter haben wir im Moment ca. 1707 Follower und unserer Facebook-Seite hat 675 Likes (durch die man über Aktuelles informiert wird), sowie ca. 394 Mitglieder in unserer Facebook-Gruppe. Darunter sind einige, die sich nicht dauerhaft zur Verfügung stellen können/wollen, aber gerne aushelfen, oder uns über ihr eigenes Netzwerk in unserer Suche unterstützen und die Suchanfragen weiterverbreiten.

In seltenen Fällen, das betrifft meist kleinere Orte, werden wir auch damit noch nicht fündig. Und dann packt unseren Frank vom Mitläufer-Orga-Team der Ehrgeiz. Frank beantwortet unser Mitläufer-Telefon und betreut einen großen Anteil der Mailanfragen, er ist meist zentral in die Suche involviert. Je näher ein Termin rückt, für den wir noch keinen Mitläufer haben, desto intensiver hängt Frank sich rein, er twittert persönliche Konkakte mit großer Reichweite direkt an, er nimmt den Telefonhörer in die Hand, und versucht Initiativen in der Umgebung zu finden, die eine Begleitung vielleicht übernehmen können, oder… oder… Er hat immer wieder kreative Ideen, wie es doch noch klappen könnte oder wen er noch fragen könnte.
Je mehr Mitläufer wir werden und je mehr Unterstützer unsere Suchanfragen weiterreichen, desto besser und schneller klappt das auch. Aktuelle Städte mit einem akut-konkreten Bedarf an ehrenamtlicher Begleitung sind Kusel, Hof und Mühlhausen.

Es lohnt sich also, unser Mitläufer-Telefon (02065-7923199) anzurufen, oder eine Suchanfrage an mitlaeufer@wirgehenmit.org zu schicken!

Bürger für Bürger Duisburg e.V. braucht Unterstützung

Der Verein “Wir gehen mit – Die Mitläufer” schätzt die Arbeit von Bürger für Bürger Duisburg e.V.  und die bisherige Zusammenarbeit sehr. Wir hoffen, mit der Veröffentlichung dieses Aufrufes dazu beitragen zu können, daß die schwierige Situation, in der der Verein gerade steckt, bekannt wird. Vielleicht finden sich einige Menschen, die in einer solidarischen Geste finanzielle Unterstützung leisten können. Hier folgt ein Aufruf des Vereins.

Bürger für Bürger Duisburg e.V. braucht Unterstützung

Dem Verein droht das finanzielle Aus! Alleine die hohen Kosten für die dringend anstehenden Arbeiten am Beratungscontainer betragen, laut Kostenvoranschlag,  mehr als 5000€.

Die beiden Lieferwagen des Vereines, mit denen Lebensmittelspenden eingesammelt werden, sind reparaturbedürftig und werden ohne aufwendige Arbeiten vermutlich den nächsten TÜV nicht überstehen.

Stetig steigende Kosten für Diesel erschweren die Situation erheblich. Das Selbe trifft auf die Stromkosten für die verschiedenen Projekte zu. Ein Beispiel: allein für die Bereitstellung des Stromanschlusses am Beratungscontainer wurden von den Stadtwerken Duisburg über 800€ in Rechnung gestellt, und das sind nur einige “Baustellen”.

Hier ein Überblick über die Aktivitäten des Vereins:

Lebensmittelhilfe:

Ca. 5000 Menschen in ganz Duisburg werden unterstützt, sowie Kindergärten, Jugendtreffs und Schulen im Raum Duisburg.

Wir unterstützen zudem verschiedene Tafeln im Umkreis, welche ähnliche Ziele verfolgen.

Straßenambulanz:

Die Straßenambulanz des Vereins Bürger für Bürger Duisburg e.V. fährt zu Standorten in Duisburg, Neukirchen-Vluyn und Moers. Hier hält sich der Patientenstamm auf, der die Straßenambulanz dringend benötigt. Das Ambulanz-Team besteht aus einem Professor, drei Ärzten und drei Krankenschwestern.

Streetworking :

Streetworking findet direkt im Lebensraum derjenigen statt, die auf der Straße leben und unsere Hilfe dringend brauchen. Ohne die Hilfe der Streetworker hätten die meisten betroffenen Menschen keine Chance auf ein “normales” Leben.

Lebenshilfe :

Hilfestellung in allen Belangen des täglichen Lebens, wie z. B. Begleitung bei Behördengängen, Unterstützung bei der Gesundheitsversorgung,

Kommunikation mit sozialen Randgruppen, ist eine weitere Hauptaufgabe von Bürger für Bürger e.V.

Der Hartzsens Mountain Treff :

Ein sehr hoher Anteil von Hartz IV-Empfängern und Rentnern mit geringen Bezügen isolieren sich von der Außenwelt. Sie nehmen nicht  mehr am Gesellschaftsleben teil. Wir wollen mit unseren Möglichkeiten dafür sorgen, Menschen sozialer Randgruppen mit anderen Betroffenen zusammen zu bringen. So haben sie die Möglichkeit, sich aus ihrer  häuslichen Isolierung zu befreien, mit andern Menschen zu  kommunizieren und gemeinsam etwas zu unternehmen. Der Hartzsens Mountain Treff ist deshalb Café und mehr, als Treffpunkt für Geringverdiener.

Cafe Lotte“- Bertatungs- und Untersuchungscontainer 

Am 10.05.2012 startete offiziell das Projekt Cafe Lotte.

Hintergrund und Ausgangslage: 

Duisburg  verfügt über eines der bundesweit größten Sexarbeits-Areale. Im Bereich  der  Vulkanstraße dienen derzeit 432 Zimmer der Sexarbeit, ein  weiterer  Ausbau ist geplant. Für NRW gilt das Areal bereits jetzt als  größtes Bordellviertel im Land.

Die Gesundheitsversorgung – insbesondere im Bereich der sexuellen Gesundheit – ist für  die hier arbeitenden Frauen und ihre Gäste aus Sicht der am Projekt  beteiligten Fachleute ungenügend. Auch weitergehende Beratungen zu den  vielfältigen Fragen der Sexarbeit sind derzeit nur eingeschränkt  verfügbar.

Mit  der Aufnahme von Bulgarien und Rumänien als EU-Mitgliedsstaaten kamen  viele Frauen aus diesen Ländern nach Deutschland und auch in das Areal  Vulkanstraße, um in der Sexarbeit tätig zu werden.  Die Sprachkenntnisse der Frauen sind, zumindest anfangs, sehr schlecht.  Sie  kennen sich wenig in den Gepflogenheiten des Milieus aus, arbeiten  ohne  Schutz und zu niedrigen Preisen. Auch fehlen ihnen Kenntnisse  über die rechtliche Situation (Aufenthalt, Freizügigkeit, Steuern,  Selbständigkeit, etc.). Sie haben keinerlei Anlaufstellen und sind  deshalb oftmals unlauteren Profiteuren ausgeliefert und werden in   Abhängigkeitsverhältnisse gedrängt.

Das Projekt:

Mit   einer Onsite- Beratungsstelle (Arbeitstitel “Café Lotte”) soll ein  spezialisiertes Beratungsangebot unmittelbar vor Ort im Bordellviertel  entstehen, in dem verschiedene Kompetenzen zusammengefasst werden.  Zentraler Beratungsaspekt ist die Gesundheitsberatung vor Ort. Viele Frauen besitzen keine Krankenversicherung und haben keine Möglichkeit der gesundheitlichen Versorgung. Das Projekt will sowohl präventiv beraten, als auch konkrete Hilfen anbieten.

Das  Projekt wird nicht nur die Situation der Frauen in Duisburg verbessern,  sondern darüber hinaus wirken. Sexarbeiterinnen sind mobil: ein  umfassendes Beratungsangebot – Sprachkompetenz, Gesundheits- und   Sozialberatung, Rechtsvermittlung in Duisburg würde nachhaltig zur  Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen von Migrantinnen in NRW   führen, da sich die aus dem gleichen Herkunftsland stammenden Frauen   eine eigene Infrastruktur aufbauen und Informationen weitergeben.

Das   Projekt ist seit einem Jahr im Aufbau, konnte seine Arbeit aber  mangels  “Masse” (Geld für Umbauarbeiten am Container) noch nicht  wirklich  beginnen (Untersuchungen finden zur Zeit noch in einem  Krankenwagen  statt). Von den anfänglich angedachten Projektpartnern,  Madonna e.v,  Bochum, sowie der Mitarbeiterin des Duisburger  Gesundheitsamtes hat sich  der Verein getrennt, da der verantwortliche  Betreiber von Bürger für Bürger Duisburg e.V.  weder  bereit ist  Einstiegsberatungen für Sexdienstleisterinnen, noch für  ungewollte,  durch ungeschützte Prostitution entstandene  Schwangerschaftsabbrüche  eine welche auch immer geartete Infrastruktur  zur Verfügung zu stellen!

Projektbeteiligte:

Die   Straßenambulanz des Vereins Bürger für Bürger-Duisburg e.V. stellt die   Infrastruktur (Bürocontainer) zur Verfügung und übernimmt einen  Großteil  der medizinischen Versorgung. Mit weiteren kompetenten  Partnern wird derzeit verhandelt!

Stand der Dinge

Der Verein Bürger für  Bürger – Duisburg e. V., hat einen Container auf dem Parkplatz der Stadtwerke aufgestellt, der Anlaufstelle für Beratung und  medizinische Belange   für die Sexarbeiterinnen in der Umgebung bieten soll. Alleine die   anstehenden Kosten für Umbauten, sowie die Anschlüsse für Strom und   Wasser belaufen sich auf 10.000 €.

Neues Projekt: “Tier-Straßenambulanz-Duisburg”

Ab   Januar 2013 wird BfB und der Verein für Sanitätsdienste Duisburg e.V.   aus Homberg, eine Tier-Straßenambulanz in Duisburg betreiben. Auch   dieses Projekt wird ehrenamtlich, ohne Gewinnorientierung den   Bedürftigen unserer Stadt zur Verfügung gestellt werden, um der Abzocke   der Veterenärmediziener unserer Stadt einen Gegenpol zu bieten. Auch   hier sind Spenden willkommen!!

Für alle oben genannten Aktivitäten sind umfangreiche Mittel notwendig. Da weder Stadt noch Land einen Zuschuss geben, hofft Rolf Karling, Vorsitzender des Vereins Bürger für Bürger Duisburg e. V. , jetzt umso mehr auf die Hilfsbereitschaft freundlicher Menschen. Der Verein ist beim Finanzamt Duisburg als mildtätig anerkannt und  kann daher für Zuwendungen Spendenbescheinigungen ausstellen.  Unterstützen Sie bitte eine not-wendende soziale Arbeit. Jeder Betrag  ist willkommen, schon jetzt: Vielen Dank.

Spenden Konto: 

Sparkasse Duisburg

BLZ.: 350 500 00

Konto: 200 096 022

Bürger für Bürger Duisburg e.V.

 

Es existiert inzwischen auch ein Pledgebank Aufruf, den Ihr gerne verbreiten könnt:

http://www.de.pledgebank.com/bfbduisburg

Die Mitläufer auf dem Piratenparteitag

Am Wochenende 24./25.11.2012 haben die Mitläufer die Gelegenheit erhalten, den frisch gegründeten Verein ca. 2000 Piraten vorzustellen. (Vorstellung auf YouTube) Hierfür möchten wir den Piraten danken.
Wir konnten Flyer verteilen, in einer Auszählpause auf der Bühne konnten Till und Klaus den Verein vorstellen und an unserem Mitläufertisch konnten wir von allen gefunden werden, die mit uns sprechen, Flyer zum Weiterverteilen abholen oder etwas in unsere Spendenbüchse werfen wollten.
Das Feedback war insgesamt umwerfend positiv, wir konnten unzählige gute Gespräche führen, Klaus wurde auch im Piratorama (wir bemühen uns, eine Aufzeichnung zu bekommen) interviewed, wir haben Kontakt zu Aktiven gefunden, die mit uns kooperieren möchten und sind generell auf viel Unterstüzung getroffen.
Wir würden uns sehr freuen, wenn auch andere Parteien oder Organisationen, wie z.B. Gewerkschaften uns zu Ihren Großveranstaltungen einladen und uns die Gelegenheit geben, die Idee der Mitläufer weiterzutragen. Wir werden hier auch aktiv Kontakt suchen und wollen auch gerne auf anderen größeren Veranstaltungen, wie z.B. das Steetlife Festival in München, vertreten sein, gerne auch in Zusammenarbeit mit anderen Initiativen.
Bei Interesse freuen wir uns über Kontaktaufnahme.

Ralph Boes kritisiert die Sanktionen in der aktuellen Sozialgesetzgebung

Mit großem Interesse für seine Ziele und auch Sorge um die möglichen gesundheitlichen Konsequenzen für ihn, verfolgen wir die Aktion von Ralph Boes, der aufzeigen möchte, wie unmenschlich die Sanktionen in unserer Sozialgesetzgebung sind.

Wir wünschen Ralph Mut, Kraft und vor allem Gesundheit auf seinem Weg.

Weitergehende Informationen dazu findet ihr hier:

Schulung für Beistände im *sowieso* in Dresden

Am Fr, 23.11.2012 um 9.30 Uhr findet im *sowieso* in Dresden eine Schulung mit dem Thema “Weiterbildung zum SGB II für Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe” statt, die aber auch für Mitläufer interessant ist und zu der die Mitläufer auch Willkommen sind. Informationen und Anmeldung bis zum 16.11.2012 im *sowieso*.
Termin: Freitag, 23.11.2012
Ort: *sowieso*, Angelikastr. 1, 01099 Dresden
Referentin: Lydia Bindrich (Diplom-Sozialarbeiterin / Sozialpädagogin,
Beraterin zum Thema Erwerbslosigkeit im *sowieso*, Frauen für Frauen e.V.)

 
Inhalte / Ablauf:
9.30-12 Uhr Überblick über das SGB II (Grundsicherung für Arbeitsuchende)
· Verhältnis der Grundsicherung für Arbeitsuchende zu anderen Sozialleistungen
· Aufbau und Grundsätze des SGB II
· Anspruchsvoraussetzungen und Leistungen
· Berücksichtigung von Einkommen und Vermögen
· Gemeinschaftstypen im SGB II
· Mitwirkungspflichten und Sanktionen
12-13 Uhr Mittagspause
13-15.30 Uhr Themen und Fragen aus der Praxis
· Besonderheiten bei Unter-25jährigen
· Besonderheiten bei Familien und Alleinerziehenden
· Handlungsmöglichkeiten (Rechtsweg, Umgang mit dem Jobcenter etc.)
· Unterstützung für Menschen in existenziellen Notlagen
· Tipps für die Beratung (Literatur, Informationsquellen im Internet, …)

 
Teilnahmebeitrag: 10 €
Informationen und Anmeldung bis 16.11.2012 im *sowieso*,Angelikastr. 1, 01099 Dresden, Tel. 0351/8041470, Mail: frauen.sowieso@gmx.de, www.frauenzentrumsowieso.de

Bericht vom Orga-Team

Es ist einiges passiert in der letzten Zeit, das ich hier kurz zusammenfassen möchte:
– Unsere letzte Zählung ergab 120 Orte auf der Mitläuferliste, es finden mal mehr mal weniger, aber doch jede Woche ein paar Begleitungen statt. Leider erreicht uns immer noch sehr wenig Feedback, so daß wir schwer schätzen können, wie hoch die “Dunkelziffer” ist und wie zufrieden Mitläufer und Begleitete sind. Wenn ihr also selbst begleitet oder begleitet werdet, schreibt uns doch ein paar Zeilen auf unserer Feedbackseite.
– Wir haben endlich eine Lösung für unser Datenbank-Problem gefunden, mit der wir nicht nur unsere Mitläuferliste verwalten sondern auch viele andere coole Dinge tun können. Es wird noch ein bißchen dauern, bis alle Daten übertragen sind, und wir das System (CiviCRM) so eingebunden haben, daß unsere Mitläuferliste ein neues Gesicht bekommt, aber es geht vorwärts.
– Es gab in den letzten Wochen einige Presseberichte über die Mitläufer, zum Beispiel in der Taz, Junge Welt, im Bielefelder, eine kritische Meinung auf Telepolis und ein Audio-Interview mit Till und Frank im Krähennest. Lest oder hört doch mal rein…
– Am 23.11.2012 um 19.00 Uhr ist es soweit: Wir treffen uns zur Vereinsgründung von Wir Gehen Mit e.V. im Unperfekthaus in Essen. Wir freuen uns darauf, uns auch mal persönlich kennenzulernen und die Gesichter zu den Mumble-Stimmen mal zu sehen. :-)

– In Zusammenarbeit mit der Interessengemeinschaft für Erwerbslose in München (IGEL e.V.) findet am Samstag, 13.1.2013 um 12.00 Uhr eine kostenlose Schulung für Beistände im “Alles Wurscht” in München statt. Genauere Details werden hier im Blog rechtzeitig bekanntgegeben, wenn Ihr Interesse habt, könnt Ihr Euch schon vorab über die Kommentare oder über mitlaeufer@wirgehenmit.org melden.
– Wenn Ihr auf unserer Facebook-Infoseite ein “Like” setzt, erhaltet ihr aktuelle Informationen  über die Mitläufer und Mitläufersuchanfragen auf eurer Timeline.

– Am So, 18.11., ab 16.00 Uhr findet im Pengland in Mainz  das erste Mitläufertreffen Reinhessen statt, Mitläufer, Interessierte und Freunde sind herzlich eingeladen,  zum Kennenlernen und Austausch über Erfahrungen mit Begleitungen zum Amt und auch die Möglichkeiten und speziellen Anforderungen der Begleitung von Asylbewerbern zusammenzukommen.

– Auch nach wie vor können wir weitere Menschen gebrauchen, die sich in mehr oder weniger großem Umfang an der Arbeit rund um die Mitläufer-Organisation beteiligen wollen. Was es genau zu tun gibt, steht auf unserer Mitmachseite.

MÜNCHEN: Kooperation der Mitläufer mit der Interessengemeinschaft der Erwerbslosen München und Umgebung (IGEL)

Schon das erste Treffen von mir als Vertreterin der Mitläufer und David Herzog als Vertreter von IGEL lief außerordentlich produktiv und die geplante Zusammenarbeit wurde umgehend konkretisiert:
– Wir haben uns das Ziel gesetzt, eine gemeinsame Datenbank, die die Beistände aller Münchner Erwerbslosen-Initiativen sowie unorganisierte Beistände umfasst, zu schaffen und zu füllen. Als Praxisversuch soll das über die Infrastruktur der Mitläufer laufen, wenn das gut klappt, kann dieses Modell ggf. auch für andere Städte und Kooperationen genutzt werden. Hierbei wird selbstverständlich darauf geachtet, daß die Beistände darüber entscheiden, ob nur die Mitläufer, nur die Münchner Initiativen oder beide auf Ihre Daten zugreifen können.
– Wir möchten in den nächsten Monaten intensiv Beistände gewinnen, dazu haben wir folgende Ideen:
* Über Studentenpraktika in den Bereichen Jura/Sozialpädagogik etc.
* Über die Stelle für Bürgerliches Engagement des Sozialreferates
* Über Vereine und Initiativen wie z.B. Tatendrang e.V.
* Über Flyer, Infomaterial, den regelmäßigen Infostand von IGEL, die Kanäle der Mitläufer, etc.
– Im Januar ist dann für alle, die Beistände sind oder werden wollen ein gemeinsames, kostenloses Einführungsseminar zum Thema Begleitung zum Amt in München geplant, bei dem David als Referent die neuen Mitläufer an seinem reichen Erfahrungsschatz teilhaben lässt. Das schließt eine “Nachbetreuung” für Fragen, die sich erst aus den folgenden Begleitungen ergeben, mit ein.
Mich freut auch, daß wir in München mit der IGEL eine kompetente Anlaufstelle haben, auf die wir verweisen können, wenn es um Belange geht, die über eine Begleitung hinausgehen, zum Beispiel wenn Rechtsberatung erforderlich ist.
Ich freue mich sehr auf die weitere Zusammenarbeit!

Die Mitläufer beim Stadtfest in Duisburg

Am Samstag den 1.9.2012 waren wir mit unseren Mitläufern Frank und H.P. beim Stadtfest in der Duisburger-City an einem Infostand vertreten.

Es wurden nahezu 500 Flyer verteilt und mit sehr vielen Menschen gesprochen. Wir haben super Feedback erhalten und konnten die Idee der Mitläufer in Duisburg weiterverbreiten. Seit der Aktion sind daraufhin etliche interessierte Anrufe über unsere bundesweiten Telefonnummern (02065-7923199 oder 06131 – 3271815) eingegangen. In unserer Mitläuferliste haben sich bereits 6 Menschen aus Duisburg als ehrenamtliche Begleiter eingetragen, und wir hoffen, dass es dort und in allen anderen Teilen Deutschlands noch viele mehr werden.

Wir möchten uns bei Bürger für Bürger Duisburg e.V. für den Flyerdruck und bei den Piraten Duisburg für die Einladung bedanken.

Hier ist Franks Blogartikel dazu.

Bild  CC-by HPWeyer

Wir haben jetzt eine Feedbackseite

Bisher hat uns recht wenig Feedback erreicht, ob und wie es mit den Begleitungen der Mitläufer geklappt hat, wenn Kontakte direkt über die Mitläuferliste zustande gekommen sind, haben wir das bisher nur per Zufall erfahren oder gar nicht. Es gab vereinzelte Rückmeldungen über die Mailingliste, Twitter, im Mumble oder unsere anderen Kommunikationswege.

Zu Recht wurden wir schon gefragt, ob wir denn überhaupt schon mitlaufen. Die Antwort ist: Ja, und wir wollen in Zukunft noch viel mehr mitlaufen. Das wollen wir auch sichtbarer machen, und das Feedback an dieser Stelle sammeln. Wir wollen gerne erfahren, wie es gelaufen ist von denen, die begleitet wurden und denen, die begleitet haben. Wir freuen uns sehr über Euer Feedback, egal wie kurz oder wie ausführlich, auch ein Einzeiler freut uns. Uns geht es in erster Linie um die Erfahrungen zum Mitlaufen an sich, ob es hilfreich war, eine zweite Person dabei zu haben, ob die Kommunikation gut geklappt hat, ob es Verbesserungsvorschläge gibt, usw., aber auch, das eine Begleitung stattgefunden hat, und auf welchem Weg sie zustande gekommen ist. Und was auch immer Euch wichtig ist.

Berichte über Schwierigkeiten oder positive Erfahrungen, die das Jobcenter direkt betreffen können unter www.jobcenterleaks.de  anonym eingestellt werden.

Wenn es uns sinnvoll erscheint, würden wir gerne nach Absprache auch einzelne Rückmeldungen in Blogposts einfließen lassen.

Wir sind sehr gespannt, was Ihr zu berichten habt!