Einladung zur außerordentlichen Mitgliederversammlung

Gemäß § 8 Abs.2 der Satzung lade ich zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung zur Neuwahl des Vorstandes ein.

Die aoMV findet statt am
Sonntag, 20.07.2014 um 14.00 Uhr im
Unpefekthaus, Essen, Friedrich-Ebert-Strasse 18.

Tagesordnung
01. Begrüßung der Teilnehmer
02. Feststellung der ordnungsgemäßen Einladung und der Beschlußfähigkeit
03. Zulassung von Gästen, Presse, etc.
04. Benennung des Protokollanten
05. Vorlage, Begründung und Bestätigung der Beschlüsse nach § 664 und § 665 BGB
06. Wahl des Wahlleiters
07. Entlastung des alten Vorstandes
08. Vorstellung Kandidaten 1. Vorsitzender
09. Wahl des 1. Vorsitzenden
10. Vorstellung Kandidaten stellv. Vorsitzender
11. Wahl des stellv. Vorsitzenden
12. Vorstellung Kandidaten Schatzmeister
13. Wahl des Schatzmeisters
14. Schlußwort des neuen Vorsitzenden

Ich freue mich auf rege Teilnahme.

Mit besten Grüßen
Hans-Peter Weyer
1. Vorsitzender

Aktive “Mitläufer” in Berlin

Am Donnerstag, 08.05.2014, wird der Verein ‘Wir gehen mit – Die Mitläufer e.V.’ an verschiedenen Jobcentern in Berlin die Arbeit der ‘Mitläufer’ im Rahmen einer Flyer-Aktion den Besuchern vorstellen.

“Immer mehr Menschen leiden unter der restriktiven Politik und den immer mehr ausufernden Sanktionen der Jobcenter.” erklärt Hans-Peter Weyer, 1. Vorsitzender des Vereins ‘Wir gehen mit – Die Mitläufer e.V.’ “Da sollte niemand mehr allein zum Amt gehen. Der ehrenamtliche Dienst der Mitläufer wird auch in Berlin immer dringender.” Um den betroffenen Kunden der Jobcenter von der Möglichkeit zu erzählen einen kostenlosen und ehrenamtlich tätigen Mitläufer als Beistand mitzunehmen, wird Weyer mit anderen Mitläufern vor drei Berliner Jobcentern Flyer verteilen sowie Rede und Antwort stehen.

Am Donnerstag, 08.05.2014, werden die Mitläufer von 08.00 Uhr bis 10.00 Uhr vor dem Jobcenter Neukölln, Mainzer Strasse 27 anzutreffen sein. Von ca. 10.30 bis 13.00 Uhr können Betroffene die Mitläufer vor dem Jobcenter Friedrichshain-Kreuzberg, Rudi-Dutschke-Strasse 3 ansprechen. Und auch Berufstätige oder Selbständige haben die Möglichkeit sich vor dem Jobcenter Mitte, Seydelstrasse 2-5, von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr, über die Arbeit der Mitläufer in Berlin informieren zu lassen.

“Wer uns am Donnerstag nicht antrifft, kann sich jederzeit unter mitlaeufer-suche.tk selbst an einen Berliner Mitläufer wenden oder über unsere bundesweite Rufnummer 02065-7923199 weitere Informationen einholen.” verspricht Weyer, der als Sozialberater aus Duisburg auch über die Mailadresse hpweyer@wirgehenmit.org bundesweit mit Fragen angesprochen werden kann.

„Roma in Deutschland“ Vortrags und Diskussions-Veranstaltung

Der Runde Tisch gegen Gewalt und Rassismus Unna veranstaltet am Mittwoch den 12.03.2014 um 19.00 Uhr eine Vortrags- und Diskussions-Veranstaltung im Cafe im ZIB, Lindenplatz 1 in Unna.

Am 1. Januar fielen die letzten Arbeitsmarkt-Beschränkungen für Bulgaren und Rumänen; die meisten, die in Deutschland arbeiten wollen, werden vermutlich Roma sein. Im Ruhrgebiet sind es bereits jetzt Zehntausende, weitere werden folgen. In die Schlagzeilen kommen nur die negativen Geschichten. So wie jene aus Duisburg-Rheinhausen, wo das sogenannte Problemhochhaus steht. Dort lebten laut Medienberichten bis zu tausend Roma auf engstem Raum. Das schürt Ängste, Vorurteile und Ablehnung.

Um die Diskussion auf eine sachliche Ebene zu bringen, lädt der Runde Tisch gegen Gewalt und Rassismus Unna im Rahmen der Anti-Rassismuswoche zu der Veranstaltung im Cafe im ZIB ein. Als Referent wurde Hans-Peter Weyer, Sozialberater und Familiencoach aus Duisburg eingeladen. Weyer ist Vorsitzender des Vereins “Wir gehen mit – Die Mitläufer e.V.” und in der Beratung und Begleitung hilfebedürftiger Menschen tätig. Dazu zählen auch die Zuwanderer aus Rumänien und Bulgarien.

Nach einem Kurzfilm zur Situation der Roma in Serbien und Kosovo, wird Herr Weyer, die in den Köpfen der Menschen nicht vorhandene Unterscheidung von Rumänen und Roma näher erläutern. Dazu wird er die geschichtlich entwickelten Vorurteile gegenüber Roma beleuchten und dann auf die daraus resultierende Situation der Zuwanderer am Beispiel Duisburg eingehen und erzählen was hier bisher getan bzw. (nicht) erreicht wurde. Anschließend ist Zeit für Fragen und Diskussion.

Mitläufer beim Europaparteitag Die LINKE

Auf dem Europaparteitag der Partei Die LINKE am kommenden Wochenende 15./16.02.2014 in Hamburg wird der bundesweit agierende Verein “Wir gehen mit – Die Mitläufer e.V.” sein Arbeit an einem Infostand präsentieren.

Mehr als 350 ‘Mitläufer’ begleiten seit Juli 2012 in ganz Deutschland als Beistand ehrenamtlich und kostenlos Menschen bei Ämter- und Behördengängen. “Von Anfang an war uns die Vernetzung mit anderen Organisationen ein Hauptanliegen” erklärt Hans-Peter Weyer, 1. Vorsitzender des Vereins. “Neben unserer auf die Begleitung ausgerichteten Arbeit, brauchen die Menschen auch die Unterstützung von Beratungsstellen und Fachorganen. Hier ist die Zusammenarbeit mit vielen Organisationen, Verbänden und Parteien, zum Wohle der betoffenen Menschen notwendig.”

Sozialberatungsstellen und Kreisverbände der Partei Die LINKE gehörten von Anfang an zu den Unterstützern der ‘Mitläufer’. Der freundlichen Einladung sich beim Europaparteitag vorzustellen, folgen die ‘Mitläufer’ daher gern, um die Vernetzung bundesweit weiter auszubauen. Der 1. Vorsitzende Hans-Peter Weyer und der Schatzmeister des Vereins Klaus Sommerfeld werden neben weiteren aktiven Mitläufern den Stand betreuen und als Ansprechpartner zur Verfügung stehen.

“Wir bleiben trotzdem weiterhin parteipolitisch neutral und freuen uns auch über jede Einladung und Unterstützung anderer demokratischer Parteien und Organisationen” ergänzt Weyer. “Es geht um die praktische Hilfe für Menschen, die sich im Ämtersystem unseres Staates verloren fühlen und dringend Hilfe brauchen. Dazu ist die Bündelung aller möglichen Kräfte nötig.”

#Mitläufer beim WDR Fernsehen

Ein Mitläufer wurde von einem Fernsehteam der WDR Lokalzeit Duisburg bei der Hilfestellung als Beistand im Amt für eine hilfesuchende Dame begleitet. Bei der Ausstrahlung stand der 1. Vorsitzende des Vereins Wir gehen mit – Die Mitläufer e.V., Hans-Peter Weyer, dem Moderator Rede und Antwort.

http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit/lokalzeit-aus-duisburg/videodiemitlaeufer100.html

Schon 40.000 fordern: Abschaffung der ALGII-Sanktionen

Noch  bis zum 18. Dezember 2013 kann die Petition 46483 “Arbeitslosengeld II –  Abschaffung der Sanktionen und Leistungseinschränkungen (SGB II und SGB  XII)” unterzeichnet werden.
Die  Petition fordert die ersatzlose Streichung der Paragraphen des  Sozialgesetzbuches, welche eine Minderung des Regelanspruchs Bedürftiger  bis hin zur kompletten Leistungsaufhebung erlauben.
Durch  die aktuelle Gesetzgebung ist es der Agentur für Arbeit möglich, Leistungsempfängern Gelder zu streichen, falls sie gegen ihre Verpflichtungen verstoßen [1] oder auch nur ihrer Meldepflicht nicht nachkommen [2]. Als zu maßregelnder Verstoß zählt bereits ein einfaches Versäumnis eines Amtstermins oder die Nichtmeldung einer kleinen Nebentätigkeit.
Sanktionierungen gehören zur gängigen Praxis der Agentur für Arbeit – und das obwohl die  Minderung der Regelbezüge Bedürftige unter das im Grundgesetz verankerte Existenzminimum  abrutschen lässt. Dies ist ein klarer Verstoß gegen das Grundrecht eines jeden Menschen auf einen existenzsichernden Lebensstandard und gesellschaftliche Teilhabe.
»Gerade uns von “Wir Gehen Mit – Die Mitläufer e.V.” erreichen immer wieder Berichte unserer ehrenamtlichen Begleiter über unzumutbaren Gebrauch dieser Sanktionsmöglichkeiten. Diese reichen so weit, dass selbst Babies und Kleinkinder in Bedarfsgemeinschaften von massiven Kürzungen der elterlichen Existenzgrundlage betroffen sind«, so Klaus Sommerfeld, Vorstandsmitglied von “Wir Gehen Mit – Die Mitläufer e.V.”
Die  Petition läuft nur noch wenige Tage, circa 40.000 von 50.000 nötigen  Unterschriften sind bereits gesammelt – das Ziel ist nah und erreichbar! Deshalb rufen die “Mitläufer” hier nachdrücklich zur Unterstützung der Petition auf.
Unterzeichnen auch Sie!
Unterzeichnung der e-Petition online (bis einschließlich 18.12.13):
Postalische Unterschriftenliste (PDF):
(Unterschriftenlisten  müssen bis spätestens 17.12.13 im angegebenen Postfach oder 18.12.13 im  Büro des Petitionsausschusses eingehen oder können per Fax übermittelt  werden)
Aktuelle Informationen sowie alle Angaben zur Petition sind hier zu finden:

“Wir gehen mit – Die Mitläufer e.V.” auf dem Bundesparteitag der Piratenpartei

Am Sonntag, dem 01.12.2013 wird sich der Verein “Wir gehen mit – Die Mitläufer e.V.” durch seinen Vorstand auf dem Bundesparteitag der Piratenpartei Deutschland in den Messehallen in Bremen präsentieren.

Die Parteitagsorganisation der Piratenpartei hat sich bereit erklärt, dem Verein, der ehrenamtlich Menschen zum Amt begleitet, für diese Vorstellung im Laufe des Tages einen Redeslot einzuräumen.

Im Anschluss an die Vorstellung wird für Interessierte eine Multiplikatorenschulung durch den Verein angeboten. Diese wird von 14:00 bis voraussichtlich 16:00 Uhr in den Räumlichkeiten des Bundesparteitages in der Messehalle 7 (Raum 2), Finddorfstraße 101, 28215 Bremen stattfinden. Ziel dieser Schulung ist es, allen Interessierten die Tätigkeitsbereiche des Vereins aufzuzeigen und den Weg zur erfolgreichen Begleitung zu vermitteln.

Da der Bundesparteitag der Piratenpartei Deutschland eine öffentliche Veranstaltung ist, sind alle Interessierten, Piraten wie Nicht-Piraten, recht herzlich eingeladen, an der Vorstellung und der Schulung der Mitläufer teilzunehmen und sich vom Verein und seiner Arbeit ein Bild zu machen. Die Teilnahme ist kostenlos. “Unser Verein lebt von seinen Mitgliedern”, so Hans-Peter Weyer, 1. Vorsitzender der Mitläufer, “darum freuen wir uns über jeden weiteren Zuwachs.”

Anfahrt und Lageplan:
http://www.messe-bremen.de/deu/Anreise.html

Statement zur Änderung der Jobcenter-Öffnungszeiten in Duisburg

Zur geplanten Änderung der Öffnungszeiten der Jobcenter in Duisburg ab 01.12.2013 (bisher 8.00 – 12.30 Uhr, neu 8.00 – 11.00 Uhr) erklärt Hans-Peter Weyer, 1. Vorsitzender des Vereins “Wir gehen mit – Die Mitläufer e.V.”:

“Die weitere Verkürzung der Öffnungszeiten bei den Jobcentern in Duisburg ist scheinbar die konsequente Fortführung einer Politik, bei der es darum geht die unliebsamen Hartz4-Empfänger von den Sachbearbeitern fernzuhalten. Erst hat man die Jobcenter zersplittert und für jede mögliche Abteilung, wie z.B. U25 oder Ü50, eigene Standorte geschaffen um die Arbeitslosen möglichst viel zu verwirren und durch die Gegend zu jagen. Danach wurde mit dem Jobcenter Rheinhausen das erste Jobcenter aus der gut erreichbaren zentralen Lage möglichst weit nach ausserhalb ins Industriegebiet verlegt. Jetzt werden weitere Einschränkungen durch Verkürzung der Öffnungszeiten vorgenommen und das obwohl erst vor wenigen Tagen verlautbart wurde, dass Ein-Euro-Jobs gekürzt werden, um das Geld in den Verwaltungsbereich zu stecken.

Den Hilfeempfängern wird die Möglichkeit des direkten Kontaktes mit den Sachbearbeitern immer mehr genommen. Die Antragsstellung soll am besten per Post oder Einwurf und die Leistungsbearbeitung weitestgehend ohne persönlichen Kontakt stattfinden. Damit wird den Hilfebedürftigen jedoch die Möglichkeit zur persönlichen Intervention auf fehlende Bearbeitung und in Notlagen auf schnelle Hilfe erheblich eingeschränkt. Genau diese Fälle sind in der letzten Zeit aber erheblich angestiegen. Verschwundene Unterlagen, wochenlange Wartezeiten bei der Antragsbearbeitung und Notfälle wegen fehlender Gelder für Miete und Strom sind in Duisburg keine Einzelfälle, sondern Alltag für viele Hartz4-Empfänger.

Die Zahl der Beratungen und Begleitungen hat für die Mitläufer in Duisburg erheblich zugenommen und schon zu den bisherigen Öffnungszeiten war es schwierig alle Beistandstermine in die verfügbare Zeit zu bekommen. Die neuen Öffnungszeiten ab 01.12.2013 machen es noch schwieriger alle Anfragen nach Hilfe und Begleitung in kurzer Zeit ermöglichen zu können. Wir rufen deshalb alle Betroffenen auf, aber auch jeden Duisburger Bürger, der ein weng Zeit zur Verfügung stellen kann, sich den Mitläufern anzuschliessen und durch gemeinschaftliche Solidarität dem weiteren Abbau der Menschenwürde in den Jobcentern in Duisburg entgegenzutreten.

Jeder ab 16 Jahren kann Mitläufer werden. Dazu sind keine besonderen Kenntnisse Voraussetzung. Lediglich die Bereitschaft ein paar Stunden ehrenamtlich und solidarisch an der Seite von Menschen, die ein Amt besuchen müssen, dabei zu sein. Wer Interesse hat mehr darüber zu erfahren oder wer eine Begleitung benötigt, kann sich an die bundesweite Rufnummer des Vereins 02065-7923199 wenden oder schreibt eine Mail an mitlaeufer@wirgehenmit.org. Wir werden uns auch mit den neuen Öffnungszeiten nicht unterkriegen lassen und den Menschen, die unsere Hilfe möchten, zur Seite stehen.”

Solidarität und europäisches Miteinander (er)leben

Während ProNRW im Rahmen ihrer „Asylmissbrauch“-Tour in Duisburg Halt macht und andere Organisationen und Parteien bereits zur großen Gegendemo aufgerufen haben, zeigen drei Duisburger Hilfsvereine, wie Integration gelebt werden kann: Sie laden alle Interessierten Mitbürger zum Zeichen echter Solidarität am Dienstag, 12.03.2013 von 9.00 bis 11.00 Uhr zum Frühstück gemeinsam mit den dort wohnenden Rumänen in das sogenannte Problemhaus „In den Peschen 3-5“ in 47226 Duisburg-Bergheim ein.

Gemeinsam mit „Bürger für Bürger Duisburg e.V.“ haben sich die Vereine „ZOF e.V.“ und „Wir gehen mit – Die Mitläufer e.V.“ bereit erklärt den rumänischen Zuwanderern im Rahmen ihrer jeweiligen Kompetenzen zu helfen. „Man kann darüber streiten ob die Menschen hier willkommen sind, man kann darüber streiten ob das Problem von Europa gemacht wurde und man kann darüber streiten wie die Stadt auf diese Herausforderung reagieren soll – aber man kann über eines nicht streiten: Diese Menschen sind hier, sie leben in unserer Stadt, sie haben Hunger und ihnen muss geholfen werden!“ erklärt Rolf Karling, der seit Tagen mit seinem „Verein Bürger für Bürger Duisburg e.V.“ die Bewohner des Hauses In den Peschen 3-5 allabendlich mit Lebensmitteln versorgt.

Der Verein „ZOF e.V.“ wird in der nächsten Zeit beginnen die rumänischen Kinder an die deutsche Sprache heranzuführen. Trotz Schulpflicht können die Kinder die Schule nicht besuchen, weil ihnen grundlegende Deutschkenntnisse fehlen und sie dem Unterricht gar nicht folgen könnten. Wie in allen drei Vereinen üblich werden auch in diesem Fall ehrenamtliche Helfer diese Aufgabe übernehmen. Die Menschen müssen befähigt werden sich in Deutschland verständigen zu können. Nur durch die Möglichkeit der Kommunikation können Spannungen im Umfeld abgebaut werden.

„Alle Beteiligten befinden sich in einer Zwickmühle.“ erklärt Hans-Peter Weyer, Pressesprecher des Vereins „Wir gehen mit – Die Mitläufer e.V.“, die Situation. „Schon beim Meldeamt gibt es Probleme, weil niemand deutsch spricht. Anmeldungen zur Schule können aus gleichem Grund nicht stattfinden. Und auch Verständigung mit den Nachbarn kann nicht wirklich stattfinden, weil die nötigsten Grundlagen der Kommunikation nicht bestehen.“

Mit dem gemeinsamen Frühstück gerade zum Zeitpunkt der ProNRW-Demo, wollen alle drei Vereine deutlich machen, dass für ein geeintes Europa die Bereitschaft zur Kommunikation und das Verstehen und Akzeptieren des jeweils Anderen wesentliche Voraussetzung ist. „Wer am Frühstück teilnehmen und europäisches Miteinander mit uns leben möchte, ist am Dienstag von 9-11 Uhr dazu herzlich eingeladen“, so Weyer.

Hartz4-Empfänger und “Die Mitläufer”: Gemeinsam mit starkem Rückgrat ins neue Jahr

Seit Anfang Juli 2012 macht eine Initiative von sich reden, die Menschen ehrenamtlich zu Ämtern begleitet und so moralische Unterstützung bietet. Nun haben die Verantwortlichen den Verein “Wir gehen mit – Die Mitläufer e.V.” gegründet und sehen zuversichtlich ins neue Jahr.

Am 23. November dieses Jahres wurde im Essener Unperfekthaus der Verein “Wir gehen mit – Die Mitläufer e.V.” gegründet. Seit Anfang Juli 2012 hatten die Orga-Verantwortlichen die Idee bekannt gemacht und bereits vielen Menschen ehrenamtliche Begleitung bei Ämterbesuchen verschafft. “In nur sechs Monaten haben wir es geschafft die Idee auf eine solide Grundlage zu stellen und bereits vielen Menschen zu helfen”, so der frisch gewählte 1. Vorsitzende Till Riebeling aus Mainz. “Das macht Mut für das neue Jahr.”

Sascha Schneider aus Duisburg, der im Orga-Team für die technischen Bereiche verantwortlich zeichnet, ist 2. Vorsitzender und Klaus Sommerfeld aus Erfurt wurde zum Kassenwart gewählt. Pressesprecher wurde Hans-Peter Weyer, der auch bisher die Pressearbeit der Mitläufer koordiniert hatte.

Inzwischen wurden die Unterlagen zur Vereinsgründung auch dem Vereinsregister Mainz zur Eintragung und dem Finanzamt Mainz für die Anerkennung der Gemeinnützigkeit vorgelegt. “Natürlich muss auch in Zukunft kein Mitläufer Mitglied des Vereins werden und auch kein Hilfesuchender” erklärt Pressesprecher Weyer. “Der Verein ist lediglich die organisatorische Einheit einer solidarischen Bürgerbewegung.” Hier werden zukünftig zentral Werbemaßnahmen koordiniert, Spenden generiert und Materialien, wie z.B. Flyer, erstellt und den Mitläufern auf Anfrage kostenlos zur Verfügung gestellt. Viele Hilfsmittel werden bereits jetzt schon auf der Homepage des Vereins unter www.wirgehenmit.org angeboten.

“Wir wollen erreichen, dass sich die Mitläufer auf die Menschen konzentrieren können, die sie begleiten wollen.” so Riebeling. “Deshalb stellt der Verein die Organisationsplattform dar, auf deren Grundlage und mit deren Hilfe die ehrenamtlichen Helfer ihre Arbeit ohne großen zusätzlichen Aufwand bewerkstelligen können.”

In über 120 Städten sind “Die Mitläufer” inzwischen mit über 200 Helfern vertreten. “Bis Ende 2012 wollen wir möglichst flächendeckend in ganz Deutschland Mitläufer einsetzen können” verrät Pressesprecher Weyer. “Dazu ist noch viel Aufklärungsarbeit nötig. Aber die Erfolge zeigen, dass wir mit starkem Rückgrat und erhobenem Kopf das Sozialsystem menschlicher machen können.”

Verantwortlich für diese Pressemitteilung:
Hans-Peter Weyer
Presseteam “Die Mitläufer”
Goebenstrasse 94
47169 Duisburg
Tel: 0203-5090895
Mobil: 0172-2583569
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