Was es so Neues (und nicht mehr ganz so Neues) gibt…

– Wir haben unsere wöchentlichen Online-Mitläufertreffen verlegt. Ab kommenden Montag, den 20. Mai finden die Orga-Treffen im Mumble immer Montags um 20.00 Uhr statt. Wir freuen uns auch nach wie vor über  alle, die sich auf die ein oder andere Weise beteiligen wollen, zu tun  gibt es immer genug.  Hier könnt Ihr unverbindlich  vorbeikommen  und mitreden und mithören, und wenn das nicht passt und Ihr  trotzdem  etwas beitragen wollt, könnt Ihr Euch auch wie immer an  mitlaeufer@wirgehenmit.org wenden.

 

– Seit einiger Zeit haben wir unsere neue Mitläufersuche  im Probebetrieb, die anstelle der Mitläuferliste tritt. Wenn Euch hier noch Unregelmässigkeiten auffallen, bitten wir Euch um eine Meldung  über unseren Bugtracker oder direkt an technik@wirgehenmit.org.

 

– Täglich gehen bei uns Suchanfragen per Email oder über unser Mitläufertelefon ein. Normalerweise klappt die Vermittlung ziemlich gut, es gibt aber gelegentlich Orte, wo es schwierig ist, eine Begleitung zu finden, aktuell sind das zum Beispiel in Hof/Bayern und Kusel/Rheinland-Pfalz. Ihr könnt hier durch Verbreiten unserer Suchanfragen über Twitter, Facebook, G+, im Freundeskreis oder andere Euch zur Verfügung stehenden Kanäle dazu beitragen, daß wir jemanden für die Ämterbegleitungen finden. Wir sind bereits zahlreiche Mitläufer (aktuell sind 252 in unserer Datenbank eingetragen), auf unserer Mitläufer-Karte sieht man, daß wir  auch noch viele, viele mehr werden dürfen. :-). Wenn Ihr Euch eintragen wollt, schickt doch einfach Eure Kontaktdaten an mitlaeufer@wirgehenmit.org.

 

– In Duisburg-Rheinhausen bieten wir in Zusammenarbeit mit Bürger für Bürger Duisburg e.V. seit einigen Monaten eine wöchentliche Sprechstunde an. Jeden Mittwoch zwischen 11.30 und 17.00 Uhr in der Brahmsstr. 5 a in dem Räumen des Vereins Bürger für Bürger. Hier wird Unterstützung beim Ausfüllen von Formularen angeboten, es können Termine für Begleitungen zum Amt vereinbart werden und ein Ausstausch kann stattfinden, häufig geht es hier auch um weitergehende soziale Unterstützung und Hilfe für Menschen in Notlagen. Es handelt sich hierbei nicht um eine Rechtsberatung. Das Angebot hatte einen super Start und wird rege genutzt, der Bedarf ist riesig.

 

– In Berlin hat sich ein Mitläufer-Stammtisch zusammengefunden, der sich am 17.5. zum zweiten Mal trifft. Für diesen Termin ist ein Vortrag und Diskussion mit Franziska Drohsel geplant.
Mehr hierzu und über andere lokale  Mitläufer-Aktivitäten findet ihr unter der Rubrik Mitläufer vor Ort , wenn Ihr bei Euch auch Mitläufer-Aktivitäten planen wollt, wie Infostände, Treffen, Schulungen, etc. freuen wir uns, wenn Ihr mit uns Kontakt aufnehmt.

 

– Wir haben ja bereits letztes Jahr den unterstützenden Verein Wir gehen mit – die Mitläufer gegründet. Im Moment geht es noch um die Klärung einiger Details für die Anerkennung der Gemeinnützigkeit/Mildtätigkeit, wir bitten also alle, die gerne etwas spenden oder dem Verein beitreten wollen um noch etwas Geduld. Hier auch nochmal der Hinweis: Weder Mitläufer noch Begleitete müssen Mitglied im Verein werden, überhaupt niemand muss das, der Verein dient in allererster Linie der organisatorischen Unterstützung, z.B. dem Verwalten von Spendengeldern etc.
– In den letzten Wochen und Monaten  wurde auch mehrmals in den Medien über uns berichtet, hier sind ein paar Beispiele:

 

Rundschreiben an die Mitläufer vom 19.03.2013

Da seit Beginn des Projektes sehr viel passiert ist, und wir nicht wissen wer von den Mitläufern wieviel davon mitbekommen hat haben wir uns entschlossen ausnahmsweise eine Rundmail zu schreiben. Diese findet sich nun ebenfalls hier:

Liebe Mitläufer,
dank Euch ist aus dem kleinen und vielleicht unscheinbaren Tweet im Datenozean eine organisierte Initiative geworden: Wir begleiten mittlerweile mit 215 festen und vielen spontanen Mitläufern in allen großen und vielen kleinen Städten Menschen zu Ämtern, Behören und Jobcentern. Das Feedback, welches wir von Begleitern wie Begleiteten bekommen, ist durchgehend positiv.

Wir haben einen Verein gegründet
Nachdem der Verein Wir Gehen Mit – Die Mitläufer am 23.11.2012 im Unperfekthaus in Essen gegründet wurde, haben wir vor Kurzem die Eintragung ins Vereinsregister erhalten und warten aktuell auf die Anerkennung der Gemeinnützigkeit. Sobald diese erteilt wurde, werden wir uns noch effektiver um die Unterstützung der Mitläufer und Begleiteten durch Schulungen und Beratungsangebote, durch ehrenamtliche und gemeinnützige Initiativen und Vereine vor Ort kümmern können. Außerdem werden wir in die Lage versetzt, uns unabhängiger von den uns freundlicherweise Infrastruktur zur Verfügung stellenden Bürgerinitiativen und z.B. auch den Parteien zu machen und so unserem Anspruch als von der Politik unabhängigen Initiative gerecht werden.
Auch können wir dann, neben Eurer Mund-zu-Mund-Propaganda in der analogen wie der digitalen Welt, auch Flyer, Postkarten, Aushänge und Plakate drucken lassen, um auch diejenigen zu erreichen, die sich entweder keinen Internetanschluss leisten können oder wollen, jedoch trotzdem einen Nutzen von einer ehrenamtlichen Begleitung haben könnten.
Da der Verein lediglich zur Organisation und Öffentlichkeitsarbeit dient, muss natürlich keiner, weder Mitläufer noch Begleiteter, Mitglied werden.
Um eine Grundlage für Menschen zu schaffen, die ehrenamtliche Solidarität leben und Menschen bei Bedarf begleiten, haben wir hier für Euch:

Der Verhaltenskodex der Mitläufer (aktualisiert und im Konsens beschlossen):
1. Mitläufer begleiten ehrenamtlich Hilfesuchende zu Terminen bei Ämtern und zum Jobcenter.
Sie unterlassen dabei alles, was dem Hilfesuchenden in seiner Sache schaden könnte und tragen zur Deeskalation bei.
2. Mitläufer erstellen nach einer Begleitung, wenn es vom Begleiteten gewünscht wird, ein Gedächtnisprotokoll, welches dem Hilfesuchenden übergeben wird. Das Protokoll wird vom Mitläufer und dem Begleiteten unterschrieben.
3. Datenschutz und Verschwiegenheit über persönliche Daten sind uns sehr wichtig und wir behandeln die uns zur Kenntnis gebrachten Informationen absolut vertraulich!
4. Es wird vor dem Termin abgesprochen, ob der Mitläufer nur als stummer Begleiter auftritt, der sich ggf. Notizen macht, oder ob er in die Diskussion mit dem Sachbearbeiter eingreifen darf.
5. Es findet keine Missionierung statt: Eine Beeinflussung der Begleiteten zum Zwecke politischer, religiöser oder wirtschaftlicher Anwerbung oder der aktiven Mitarbeit bei den Mitläufern lehnen wir ab.
6. Ausgrenzung, Menschenverachtung und Diskriminierung haben bei den Mitläufern keinen Platz.
7. Zuverlässigkeit: Ein Mitläufer hält sich an die getroffenen Vereinbarungen.
8. Der Begleitete kann jederzeit (auch während des Termins) den Mitläufer ohne Angabe von Gründen aus seiner Funktion entlassen. Hierauf weist der Mitläufer hin und respektiert den Wunsch des Hilfesuchenden.
9. Bei Verstößen gegen die gemeinsam beschlossenen Verhaltensregeln ist eine Beschwerde über einen Mitläufer unter folgender Adresse möglich:
mitlaeufer@wirgehenmit.org Wir versuchen dann gerne zu schlichten (und müssen es uns natürlich letztendlich auch vorbehalten, einzelne Mitläufer die sich nicht an die Regeln halten, auszuschließen).

Unser 1×1 für Mitläufer
* immer ruhig, höflich und sachlich bleiben
* Sachbearbeiter sind KEINE Feinde, sondern potenzielle Verbündete.
* Anträge von Betroffenen sollten immer schriftlich mit einem Eingangsstempel des Jobcenters auf einer eigenen Kopie gestellt werden.
* Wenn der “Kunde” einen Mitläufer mit zum Gespräch bringt, hat er hierzu laut §13(4) SGB X das Recht und es ist vom Amt so hinzunehmen.
* Der Beistand bedarf keiner besonderen Legitimation oder Anmeldung. Es genügt, dass der Beteiligte mit ihm zu Verhandlungen oder Besprechungen erscheint (§13 Abs. 4 SGB X).
* Ein Beistand kann nur zurückgewiesen werden, wenn er aggressiv, betrunken, oder verwirrt ist. Außerdem muss er volljährig sein und, falls er Anwalt ist, darf er nicht vom Begleitetem bevollmächtigt sein.
* Seinen Namen muss der Mitläufer nicht nennen, aber aus der Erfahrung heraus empfehlen wir, sich mit Namen vorzustellen. Ein Mitläufer, der sich an den Kodex hält, tut ja nichts, das in irgendeiner Form negativ auffallen könnte. Das persönliche Vorstellen ist ein guter Einstieg in ein respektvolles Gespräch.
* Der Mitläufer bereitet sich vor dem Termin gemeinsam mit der/dem zu Begleitenden vor. Dies gilt insbesondere, wenn der Begleiter mehr als nur anwesend sein und still Protokoll führen soll. Denn wichtig ist: „Das von dem Beistand Vorgetragene gilt als vom Beteiligten vorgebracht, soweit dieser nicht unverzüglich widerspricht“ (SGB X, §13, Abs. 4), hierauf wird der Begleitete im Vorfeld hingewiesen. Deshalb ist es wichtig, vor dem Termin genau abzusprechen, welches Ziel erreicht werden soll (z.B. Abwendung einer Sanktion, Barauszahlung, etc.) und welche Rolle der Beistand dabei spielen soll (ruhig und lediglich beobachtend oder aktiv eingreifend).
* Ein Mitläufer sollte nicht äußern, das er als Zeuge fungiert, da es mehrere Berichte gibt, dass Zeugen von Sachbearbeitern ausgeschlossen wurden. Ein Mitläufer ist Beistand, auch wenn er bei evtl. späteren gerichtlichen Auseinandersetzungen als Zeuge genannt werden kann.
* Ein Mitläufer macht keine rechtliche Beratung, das dürfen wir nicht! Wenn sich allerdings 2 Privatpersonen über ihre Erfahrung z.B. beim Jobcenter austauschen ist das ok.
* Wichtig ist meistens beim Jobcenter-Besuch, ein Protokoll zu führen. Schnell werden Details entscheidend, wenn es beispielsweise um die Auszahlung der ALG-II-Leistungen geht. Tonaufnahmen sind aber nicht erlaubt.
* Ganz wichtig ist es, sich während des Termins nicht abwimmeln zu lassen, sondern sachlich sein Recht zu fordern. Dabei lässt das Recht den Amtsmitarbeitern häufig einen Ermessensspielraum!
* Wenn man beim Sachbearbeiter auf taube Ohren stößt, ein Gespräch mit dem Teamleiter einfordern. Sofern von dort auch keine Abhilfe kommt, zur Beschwerdestelle gehen oder ein Gespräch mit dem Amtsleiter oder Geschäftsführer des Jobcenters einfordern.

Euer Feedback ist wichtig

Da strikter Datenschutz für uns Grundvoraussetzung für die Arbeit im Rahmen der Hartz 4 Thematik ist, haben wir die Vermittlung von Mitläufern voll in die Hände der Mitläuferliste gelegt. So werden nur die Informationen öffentlich, die notwendig für eine erfolgreiche Vermittlung sind. Das ist gut so und bleibt so.
Nachteil dieses Verfahrens ist jedoch, dass wir nur einen kleinen Ausschnitt des Gesamtbildes haben und so selbst nicht wissen, wie viele Begleitungen seit Start unserer Aktion von Mitläufern vorgenommen wurden. Da wir für mindestens 10% aller Jobcenter-Termine Mitläufer zusammenbekommen möchten, wäre es schön, aus Eurem Feedback einen groben Schätzwert ermitteln zu können.
Deshalb möchten wir Euch bitten, uns mitzuteilen, wie viele Menschen Ihr seit Eurer Eintragung in die Mitläuferliste bereits begleitet habt. Natürlich ist dieses Feedback kein Muss, lediglich ein “Nice to have” für uns, damit wir abschätzen können, wie gut wir sowohl Menschen mit Begleitungsbedarf als auch mit Begleitungsbereitschaft erreichen.
Als nächste geplante Neuerung steht der Umzug der formlosen Liste im Pad in eine strukturierte Datenbank inklusive Umkreissuche bevor. Um diesen Umzug durchführen zu können, wäre es gut, wenn Ihr uns Eure Postleitzahl mitteilen könntet. Diese wäre auch praktisch, weil wir gerne eine sich automatisch aktualisierende Mitläuferkarte erstellen möchten, damit man direkt eine Übersicht bekommt, wo es viele Mitläufer gibt und wo dringend welche benötigt werden. Bitte schickt uns diese und eventuelle Änderungen an Euren Daten, so Ihr wollt, als Antwort auf diese Mail.

Aktuelle Aktion
In Zusammenarbeit mit anderen Organisationen wird derzeit ein bundesweiter “Schlecker-Aktionstag” vorbereitet. Dazu sammeln wir die Adressen noch freier Schlecker- und IhrPlatz-Läden. Wir wären Euch daher dankbar, wenn Ihr uns Schlecker-Filialen mit Adresse nennen könntet, die in Eurem Umfeld bisher nicht wieder vermietet wurden. Auch dazugehörige Fotos wären sehr schön. Bitte sendet alles mit dem Betreff “Schlecker” an mitlaeufer@wirgehenmit.org. Für Eure Hilfe vielen Dank.

Wunsch nach mehr Information?
Wer von Euch in Zukunft mehr Infos von uns auf diesem Wege bekommen möchte, braucht uns nur entsprechend auf diese E-Mail zu antworten.
Alle Anderen bekommen von uns nur im Falle wirklich wichtiger Angelegenheiten eine E-Mail. Und wir denken dabei nicht an Spendenaufforderungen für uns, sondern an Begleitungsnotfälle und ähnliche tatsächlich wichtige Anliegen.

Wir danken allen Beteiligten für die Hilfe und Mitarbeit, und hoffen, dass sich unser gemeinsames Projekt auch in Zukunft so positiv weiterentwickelt.

Euer Orgateam von Wir Gehen Mit – Die Mitläufer e.V.

Vorstellung der sozialen Initiative “Die Mitläufer” bei der AStA

Lieber AStA,
wir sind eine soziale Initiative, die es sich zum Ziel gesetzt hat, Menschen als ehrenamtliche Begleiter zu aktivieren. Unser Ziel ist es, jeder Person, die einen Amts-, Behörden- oder Jobcenter-Termin nicht allein wahrnehmen möchte, eine ehrenamtliche, aufmerksame und deeskalierende Begleitung zur Seite zu stellen.
Diese Begleitungen werden von den “Mitläufern” angeboten, von Menschen die sich nach folgendem Kodex als Begleiter im Rahmen ihrer Möglichkeiten zur Verfügung stellen.
Wer als Mitläufer ehrenamtlich begleiten möchte, muss dazu nur die Bereitschaft mitbringen. Eine Mitgliedschaft im Unterstützerverein (Wir Gehen Mit – die Mitläufer e.V.) ist nicht erforderlich.

Der Mitläuferkodex:
1. Mitläufer begleiten ehrenamtlich Hilfesuchende zu Terminen bei Ämtern und zum Jobcenter.
Sie unterlassen dabei alles, was dem Hilfesuchenden in seiner Sache schaden könnte und tragen zur Deeskalation bei.
2. Mitläufer erstellen nach einer Begleitung, wenn es vom Begleiteten gewünscht wird, ein Gedächtnisprotokoll, welches dem Hilfesuchenden übergeben wird. Das Protokoll wird vom Mitläufer und dem Begleiteten unterschrieben.
3. Datenschutz und Verschwiegenheit über persönliche Daten sind uns sehr wichtig und wir behandeln die uns zur Kenntnis gebrachten Informationen absolut vertraulich!
4. Es wird vor dem Termin abgesprochen, ob der Mitläufer nur als stummer Begleiter auftritt, der sich ggf. Notizen macht, oder ob er in die Diskussion mit dem Sachbearbeiter eingreifen darf.
5. Es findet keine Missionierung statt: Eine Beeinflussung der Begleiteten zum Zwecke politischer, religiöser oder wirtschaftlicher Anwerbung oder der aktiven Mitarbeit bei den Mitläufern lehnen wir ab.
6. Ausgrenzung, Menschenverachtung und Diskriminierung haben haben bei den Mitläufern keinen Platz.
7. Zuverlässigkeit: Ein Mitläufer hält sich an die getroffenen Vereinbarungen.
8. Der Begleitete kann jederzeit (auch während des Termins) den Mitläufer ohne Angabe von Gründen aus seiner Funktion entlassen. Hierauf weist der Mitläufer hin und respektiert den Wunsch des Hilfesuchenden.
9. Bei Verstößen gegen die gemeinsam beschlossenen Verhaltensregeln ist eine Beschwerde über einen Mitläufer unter folgender Adresse möglich:
mitlaeufer@wirgehenmit.org
Wir versuchen dann gerne zu schlichten (und müssen es uns natürlich letztendlich auch vorbehalten, einzelne Mitläufer die sich nicht an die Regeln halten, auszuschließen).

Wir haben seit Juli 2012 bundesweit mehr als 200 “Mitläufer” gefunden, die sich auf unserer öffentlichen “Mitläuferliste” eingetragen haben. Dort sind sie von Menschen, die für einen entsprechenden Termin eine ehrenamtliche Begleitung suchen, leicht zu finden. Mitläufer, die ihre Daten nicht öffentlich machen wollen sind in unserer verdeckten Liste eingetragen und können über unser Orga-Team aktiviert werden.

Wir streben an, neben der direkten, konkreten Hilfe für Menschen mit Begleitungsbedarf noch einige andere Ziele zu erreichen:
1. Wir möchten Menschen dazu inspirieren, sich ehrenamtlich und gemeinnützig füreinander zu engagieren.
2. Wir wollen in der Bevölkerung weit verbreitete Vorurteile abbauen, indem wir Menschen ohne direkten Bezug zum Sozialsystem einen Einblick in die Lebenswelt von Leistungsberechtigten geben. So soll eine breite Erfahrungsbasis für eine offene und sachliche Diskussion über die Zukunft unseres Sozialsystems geschaffen und das gegenseitige Verständnis gefördert werden.
3. Durch die Organisation einer dezentralen, offenen und vor allem gemeinnützigen Zusammenarbeit aus Vereinen, Initiativen und Privatpersonen wollen wir der in unseren Augen als unethisch zu verurteilenden Politik und persönlichen Bereicherung zu Lasten der betroffenen Menschen entgegenwirken.

In diesem Sinne bitten wir um Eure Hilfe:
Wir sehen an den Hochschulen noch ein großes Potential, sowohl an möglichen Mitläufern als auch Menschen mit Begleitungsbedarf. Die von Euch vertretenen Studierenden haben immer weniger Zeit, für die weiter steigenden Lebenshaltungskosten aufzukommen. Wollen sie sich nicht bereits zu Studienzeiten verschulden, sind viele auf Hilfen, wie etwa Wohngeld, angewiesen. Hier können Mitläufer bei der Antragstellung hilfreich zur Seite stehen – besonders, wenn sie selbst Studenten sind.
Um Studierende auf unser Angebot aufmerksam zu machen und sie vielleicht sogar selbst als Begleitende zu gewinnen, wäre Eure Weiterempfehlung an und bei studentischen Selbsthilfegruppen sehr schön. Auch für die Möglichkeit, auf den AStA-Sommerfesten einen Infostand aufzustellen, um dort über uns informieren zu können, wären wir Euch dankbar.

In diesem Sinne freuen wir uns auf eine gelungene Kooperation.
Mit besten Grüßen,

Till Riebeling
WirGehenMit – Die Mitläufer e.V.
WirGehenMit.org
mitlaeufer@wirgehenmit.org
Tel.: 02065-7923199

Du brauchst Begleitung aber es steht für Deinen Ort kein Mitläufer auf der öffentlichen Liste? So läuft die Mitläufersuche:

Wir haben ja einen ganzen Haufen Mitläufer in unserer öffentlichen Datenbank insgesamt derzeit aus etwa 200 Orten und die Zahl steigt stetig. Es gibt aber auch ganz viele Orte, vor allem kleinere, aber auch Städte  für die sich noch niemand eingetragen hat.

Wir haben festgestellt, daß das die Leute manchmal entmutigt, mit uns in Kontakt zu treten, wenn offenbar niemand in ihrem Ort verfügbar ist. Aber der Schein kann trügen und es lohnt sich trotzdem!

Wir möchten hier erklären, wieso es uns fast immer gelingt, einen Mitläufer zu finden, auch wenn keiner auf der Liste steht.
Es gibt neben der öffentlichen Datenbank eine weitere (weniger umfangreiche) Liste, auf der Mitläufer stehen, die Ihre Kontaktdaten nicht im Internet preisgeben wollen, die aber einverstanden sind, daß das Orga-Team ihre Daten konkret an Begleitungssuchende auf Anfrage weitergibt. Wenn wir also eine Anfrage über Facebook, Twitter, unsere Emailadresse oder unser Mitläufertelefon bekommen, schauen wir erstmal auf diese beiden Listen, ob wir schon jemanden haben. Wenn nicht, treten wir die Mitläufersuche los.

Das heißt als erstes, daß wir eine anonymisierte Meldung im Stil „am xx suchen wir in yy einen Mitläufer für das zz-Amt“ über unserer Kanäle Facebook, Twitter und weitere (wir arbeiten an G+ und Diaspora) losschicken, und oft ist schon in wenigen Stunden jemand gefunden. Auf Twitter haben wir im Moment ca. 1707 Follower und unserer Facebook-Seite hat 675 Likes (durch die man über Aktuelles informiert wird), sowie ca. 394 Mitglieder in unserer Facebook-Gruppe. Darunter sind einige, die sich nicht dauerhaft zur Verfügung stellen können/wollen, aber gerne aushelfen, oder uns über ihr eigenes Netzwerk in unserer Suche unterstützen und die Suchanfragen weiterverbreiten.

In seltenen Fällen, das betrifft meist kleinere Orte, werden wir auch damit noch nicht fündig. Und dann packt unseren Frank vom Mitläufer-Orga-Team der Ehrgeiz. Frank beantwortet unser Mitläufer-Telefon und betreut einen großen Anteil der Mailanfragen, er ist meist zentral in die Suche involviert. Je näher ein Termin rückt, für den wir noch keinen Mitläufer haben, desto intensiver hängt Frank sich rein, er twittert persönliche Konkakte mit großer Reichweite direkt an, er nimmt den Telefonhörer in die Hand, und versucht Initiativen in der Umgebung zu finden, die eine Begleitung vielleicht übernehmen können, oder… oder… Er hat immer wieder kreative Ideen, wie es doch noch klappen könnte oder wen er noch fragen könnte.
Je mehr Mitläufer wir werden und je mehr Unterstützer unsere Suchanfragen weiterreichen, desto besser und schneller klappt das auch. Aktuelle Städte mit einem akut-konkreten Bedarf an ehrenamtlicher Begleitung sind Kusel, Hof und Mühlhausen.

Es lohnt sich also, unser Mitläufer-Telefon (02065-7923199) anzurufen, oder eine Suchanfrage an mitlaeufer@wirgehenmit.org zu schicken!

Die Mitläufer: Eine schöne Bescherung!

Der große Philosoph George Berkeley soll einmal gesagt haben: “Sein, ist wahrgenommen werden.” An diesen Satz musste ich denken, als am 1. Weihnachtsfeiertag das unten eingefügte Video auf Youtube erschien. Offensichtlich sind die Mitläufer wahrgenommen worden!

Und auch das bekannteste Zitat des großen Mahatma Ghandi scheint sich in diesem Video zu bestätigen. Er sagte: “Zuerst ignorieren sie Dich! Dann belächeln sie Dich! Dann bekämpfen sie Dich! Und dann, dann wirst Du sie besiegen!”

Um es gleich vorweg zu sagen: Wir wollen niemanden besiegen. Weder die Mitstreiter in den anderen Organisationen, Vereinen und Institutionen [3] noch die Mitarbeiter in den Ämtern und Jobcentern.

Und auch ganz klar gesagt: Wir wollen die schnellstmögliche Abschaffung des Unrechtssystems HARTZ4 ! Offensichtlich fühlen sich aber manche streitbaren Geister dazu berufen, die Arbeit der Mitläufer diskreditieren zu müssen. Sonst könnte ein solches Video nicht zustande kommen.

Wir bleiben bei unserem Grundsatz, Mitläufer wirken deeskalierend [1]! Wir lassen den anderen Gruppen gern ihre Art des Vorgehens. Aber was haben zehn Jahre Kampf gegen das System bisher gebracht? Was hat es gebracht, dass den Leuten eingetrichtert wird ohne Justiz kommt man nicht zum Recht? Was hat der bisherige Konfrontationskurs gebracht? Was hat es dem Einzelnen gebracht?

Es hat zumindest dazu geführt, dass die Menschen mit Angst zum Jobcenter gehen, weil dort scheinbar Monster hinter den Schreibtischen sitzen, die mit aller Macht bekämpft werden müssen. Und diese “Monster” schlagen unbarmherzig zurück und nutzen ihre Machtstellung aus, um auch mal zu zeigen, dass sie was zu sagen haben.

Wir wollen, dass damit Schluss ist.Wir wollen, dass es möglich ist ohne Angst zum Amt oder Jobcenter zu gehen. Wir wollen den Menschen (eben nicht Monstern) hinter den Schreibtischen die Chance geben, ihren eigentlichen Auftrag, nämlich Betreuung und Beratung der “Kunden”, leisten zu können.

Unser Anliegen ist es nicht, das System Hartz4 zu erhalten. Es muss abgeschafft werden! Aber solange es dieses System noch gibt, muss der einzelne Hilfesuchende die Möglichkeit haben, dort vorzusprechen und seine Anliegen bearbeitet zu bekommen, ohne dass ein Kleinkrieg [2] zwischen ihm und dem Sachbearbeiter entsteht. Das geht, nach unserer Ansicht, nur mit einem deeskalierenden Beistand!

Nur wenn es uns gelingt Gespräche zu führen und beide Seiten zu Wort kommen zu lassen, kann es gelingen aus dem System, solange es dieses noch gibt, für jeden Einzelnen das Beste rauszuholen – das ist unser Ansatz. Und den vertreten wir hier auf diesem Blog in unserer Facebook-Gruppe und zu anderen Gelegenheiten. Wer sich daran auf unseren Seiten nicht halten und Parolen, Hetze und Ähnliches verbreiten will, hat da nichts zu suchen und wird gelöscht. Dieses Recht nehmen wir uns heraus – wie sich Andere herausnehmen ihren Weg zu gehen.

Mitläufer und Hilfesuchende können sich aussuchen, welcher Weg der ist, den sie mitgehen wollen. Sie sind herzlich willkommen.

Hier das oben angesprochene Video:

[1]Unser Kodex: http://wirgehenmit.org/?page_id=16
[2]Unsere Stellungnahme zur Gewalt: http://wirgehenmit.org/?p=512
[3]Unser Angebot zur Zusammenarbeit: http://wirgehenmit.org/?p=431

DANKE

Weihnachten steht vor der Tür und das Jahr geht zuende. Meist ist dies der Zeitpunkt, in dem zurückgeschaut wird. Was ist passiert, welche Leistungen können hervorgehoben werden, was hätte besser sein können? Lassen wir das!

Sagen wir einfach mal DANKE!

DANKE an die Menschen die die Idee der Mitläufer geboren oder durch ihr Leben und ihre Worte dazu beigetragen haben.

DANKE an die Menschen, die mit Rat und Tat die Idee umgesetzt haben.

DANKE an das Orgateam, das sich wöchentlich getroffen, intensiv gearbeitet und die Idee mit Leben gefüllt hat.

DANKE an das Presseteam, das mit seiner Arbeit beigetragen hat die Idee der Mitläufer bekannt zu machen.

DANKE an die Gründungsmitglieder, die mit der Vereinsgründung Ende November Verantwortung für die organisatorische Plattform übernommen und die Arbeit der Mitläufer auf eine rechtliche Grundlage gestellt haben.

DANKE an alle, die mit ihren Fachkenntnissen geholfen haben Satzung und Vereinsgründung auf sichere Fundamente stellen.

DANKE an Initiativen, Vereine und Parteien, die bereit sind mit uns in enger Kooperation im Sinne solidarischer Gemeinschaft  zusammenzuarbeiten.

DANKE an die Mitläufer, die bereit sind sich ehrenamtlich zu engagieren und sich in die Liste haben eintragen lassen.

DANKE an die Mitläufer, die bereits Mitmenschen begleitet und die Idee haben Wirklichkeit werden lassen.

DANKE auch an die Menschen, die einen Mitläufer angefordert und damit dieser Idee  ihr Vertrauen geschenkt haben.

DANKE auch den Mitarbeitern in Ämtern, Psychologischen Diensten und Jobcentern, die vorurteilsfrei den Mitläufern eine Chance gegeben haben, ihren kostenlosen Dienst als Beistand durchzuführen, zum Wohle aller Beteiligten.

Für das neue Jahr wünschen wir uns ehrenamtliche Mitläufern in jedem Ort unseres Landes, damit das große Ziel gemeinsam erreicht werden kann:

Niemand muss allein zu einem Amt!

In diesem Sinne wünschen wir Allen ruhige, besinnliche und gesegnete Weihnachtstage und einen guten Rutsch in ein hoffentlich erfolgreiches neues Jahr.

“Wir gehen mit – Die Mitläufer e.V.”

Die Mitläufer auf dem Piratenparteitag

Am Wochenende 24./25.11.2012 haben die Mitläufer die Gelegenheit erhalten, den frisch gegründeten Verein ca. 2000 Piraten vorzustellen. (Vorstellung auf YouTube) Hierfür möchten wir den Piraten danken.
Wir konnten Flyer verteilen, in einer Auszählpause auf der Bühne konnten Till und Klaus den Verein vorstellen und an unserem Mitläufertisch konnten wir von allen gefunden werden, die mit uns sprechen, Flyer zum Weiterverteilen abholen oder etwas in unsere Spendenbüchse werfen wollten.
Das Feedback war insgesamt umwerfend positiv, wir konnten unzählige gute Gespräche führen, Klaus wurde auch im Piratorama (wir bemühen uns, eine Aufzeichnung zu bekommen) interviewed, wir haben Kontakt zu Aktiven gefunden, die mit uns kooperieren möchten und sind generell auf viel Unterstüzung getroffen.
Wir würden uns sehr freuen, wenn auch andere Parteien oder Organisationen, wie z.B. Gewerkschaften uns zu Ihren Großveranstaltungen einladen und uns die Gelegenheit geben, die Idee der Mitläufer weiterzutragen. Wir werden hier auch aktiv Kontakt suchen und wollen auch gerne auf anderen größeren Veranstaltungen, wie z.B. das Steetlife Festival in München, vertreten sein, gerne auch in Zusammenarbeit mit anderen Initiativen.
Bei Interesse freuen wir uns über Kontaktaufnahme.

Schritte vorwärts

Am Freitag, den 23.11.2012 haben wir nach mehr als  3 Monaten Arbeit als lockere, offene Gruppe den Verein “Wir Gehen Mit –  Die Mitläufer e.V.” im Unperfekthaus in Essen gegründet.

Mein Dank gilt all jenen, die mitgeholfen haben, aus einer Idee eine reale, funktionierende  Organisation herauszuarbeiten, die tatsächlich tut, wozu sie gedacht ist: Menschen mit Zeit und  Hilfsbereitschaft unkompliziert und direkt an Menschen mit  Bedarf und  Wunsch nach Begleitung und Beistand zu vermitteln. Egal, ob eine Sozialhilfeempfängerin, eine Asyl suchende Familie oder ein Mensch mit Handicap begleitet werden müssen. Egal, ob es sich um einen Amtstermin, etwa beim Jobcenter, dem Jugendamt oder einen Termin bei den Asylbehörden handelt.

In den nächsten Monaten werden wir uns weiter um den Ausbau der Mitläuferliste kümmern. Sie ist, nach dem Engagement der vielen tollen Menschen, die sich bereits auf ihr eingetragen haben, das Herzstück unserer Initiative.
Doch mindestens genau so wichtig ist es, jene, die am wahrscheinlichsten einen Mitläufer  brauchen, wissen zu lassen, dass es überhaupt Mitläufer gibt. Wir haben zu diesem Zweck unter Anderem einen Aushang und einen Flyer zum Ausfüllen, Ausdrucken und Austeilen auf WirGehenMit.org zur Verfügung  gestellt.
Doch die können nicht ersetzen, was wir alle für Menschen mit Mitläuferbedarf tun können:  Begleiten wir sie, und wer nicht kann, erzählt ihnen von den Mitläufern, wie sie in Kontakt zu ihnen treten und sie finden können oder hilft, unsere Suchmeldungen zu verbreiten.

Die Vernetzung mit gemeinnützigen Initiativen und Vereinen in gleichen oder ähnlichen Tätigkeitsfeldern schreitet voran, die Anzahl stellt zwar eine organisatorische Herausforderung dar, macht aber auch Mut: Wenn wir gemeinsam an einem Strang ziehen, können und werden wir nicht nur vielen Menschen helfen, sondern auch für die zukünftige Entwicklung  unseres Sozialsystems die Weichen stellen, denn wir sind Viele und uns eint der Wunsch nach einem menschenwürdigen Leben. Auch und grade für alle Menschen, die von unserer Gesellschaft an den Rand gedrängt und zum bloßen Gesprächsthema ohne konkreten solidarischen Handlungsimpuls marginalisiert werden. Denen man die sie betreffenden Vorurteile immer und immer wieder entgegen schleudert, bis sie schließlich selbst an diese glauben und sich mehr und mehr aufgeben.
Der populistischen und opportunistischen Meinungs-, Geschäfte- und  Politikmacherei auf dem Rücken der Schwächsten unserer Gesellschaft gilt es den Boden durch deeskalierende, gemeinschaftliche, solidarische und  konkrete Aktion aller Teilhabenden zu entziehen. In diesem Sinne verstehen wir uns als soziale, nicht als politische Initiative.

Ein erster Schritt in diese Richtung ist die Organisation eines Netzwerkes ehrenamtlich und gemeinnützig beistehender und begleitender Privatpersonen, den Mitläufern.

Je mehr Menschen in Kontakt kommen mit unserem Sozialsystem und den somit  entstandenen und verwalteten Missständen, desto besser! So bekommen mehr  Menschen einen, zugegeben eher subjektiven, aber immerhin polemik- und  färbungsfreien und vor allem eigenen Eindruck von den psychischen, sozialen und oft existentiellen Auswirkungen, wie sie z.B. Sanktionen erzeugen.

Meine letzten Sätze haben übrigens auch in Bezug auf die Begleitung von Asylbewerbern Bedeutung. Gerade auch ihnen gilt es, die Räuberleiter zu machen, um ihnen zu ermöglichen, in die pluralistische und freiheitlich-tolerante Gesellschaft, deren Ruf sie gefolgt sind,  einzutreten. Und auch hier gilt es, sich einen eigenen Eindruck von den herrschenden Realitäten und Gedanken über sie zu machen, und diese mit Bekannten, Freunden und der Familie zu teilen.

Wohin der zweite Schritt führt, werden wir als Gesellschaft entscheiden. Im  alltäglichen Handeln, im sozialen Umgang miteinander und natürlich auch  in unserer demokratischen Willensbildung.

Bericht vom Orga-Team

Es ist einiges passiert in der letzten Zeit, das ich hier kurz zusammenfassen möchte:
– Unsere letzte Zählung ergab 120 Orte auf der Mitläuferliste, es finden mal mehr mal weniger, aber doch jede Woche ein paar Begleitungen statt. Leider erreicht uns immer noch sehr wenig Feedback, so daß wir schwer schätzen können, wie hoch die “Dunkelziffer” ist und wie zufrieden Mitläufer und Begleitete sind. Wenn ihr also selbst begleitet oder begleitet werdet, schreibt uns doch ein paar Zeilen auf unserer Feedbackseite.
– Wir haben endlich eine Lösung für unser Datenbank-Problem gefunden, mit der wir nicht nur unsere Mitläuferliste verwalten sondern auch viele andere coole Dinge tun können. Es wird noch ein bißchen dauern, bis alle Daten übertragen sind, und wir das System (CiviCRM) so eingebunden haben, daß unsere Mitläuferliste ein neues Gesicht bekommt, aber es geht vorwärts.
– Es gab in den letzten Wochen einige Presseberichte über die Mitläufer, zum Beispiel in der Taz, Junge Welt, im Bielefelder, eine kritische Meinung auf Telepolis und ein Audio-Interview mit Till und Frank im Krähennest. Lest oder hört doch mal rein…
– Am 23.11.2012 um 19.00 Uhr ist es soweit: Wir treffen uns zur Vereinsgründung von Wir Gehen Mit e.V. im Unperfekthaus in Essen. Wir freuen uns darauf, uns auch mal persönlich kennenzulernen und die Gesichter zu den Mumble-Stimmen mal zu sehen. :-)

– In Zusammenarbeit mit der Interessengemeinschaft für Erwerbslose in München (IGEL e.V.) findet am Samstag, 13.1.2013 um 12.00 Uhr eine kostenlose Schulung für Beistände im “Alles Wurscht” in München statt. Genauere Details werden hier im Blog rechtzeitig bekanntgegeben, wenn Ihr Interesse habt, könnt Ihr Euch schon vorab über die Kommentare oder über mitlaeufer@wirgehenmit.org melden.
– Wenn Ihr auf unserer Facebook-Infoseite ein “Like” setzt, erhaltet ihr aktuelle Informationen  über die Mitläufer und Mitläufersuchanfragen auf eurer Timeline.

– Am So, 18.11., ab 16.00 Uhr findet im Pengland in Mainz  das erste Mitläufertreffen Reinhessen statt, Mitläufer, Interessierte und Freunde sind herzlich eingeladen,  zum Kennenlernen und Austausch über Erfahrungen mit Begleitungen zum Amt und auch die Möglichkeiten und speziellen Anforderungen der Begleitung von Asylbewerbern zusammenzukommen.

– Auch nach wie vor können wir weitere Menschen gebrauchen, die sich in mehr oder weniger großem Umfang an der Arbeit rund um die Mitläufer-Organisation beteiligen wollen. Was es genau zu tun gibt, steht auf unserer Mitmachseite.