#Mitläufer beim WDR Fernsehen

Ein Mitläufer wurde von einem Fernsehteam der WDR Lokalzeit Duisburg bei der Hilfestellung als Beistand im Amt für eine hilfesuchende Dame begleitet. Bei der Ausstrahlung stand der 1. Vorsitzende des Vereins Wir gehen mit – Die Mitläufer e.V., Hans-Peter Weyer, dem Moderator Rede und Antwort.

http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit/lokalzeit-aus-duisburg/videodiemitlaeufer100.html

Statement zur Änderung der Jobcenter-Öffnungszeiten in Duisburg

Zur geplanten Änderung der Öffnungszeiten der Jobcenter in Duisburg ab 01.12.2013 (bisher 8.00 – 12.30 Uhr, neu 8.00 – 11.00 Uhr) erklärt Hans-Peter Weyer, 1. Vorsitzender des Vereins “Wir gehen mit – Die Mitläufer e.V.”:

“Die weitere Verkürzung der Öffnungszeiten bei den Jobcentern in Duisburg ist scheinbar die konsequente Fortführung einer Politik, bei der es darum geht die unliebsamen Hartz4-Empfänger von den Sachbearbeitern fernzuhalten. Erst hat man die Jobcenter zersplittert und für jede mögliche Abteilung, wie z.B. U25 oder Ü50, eigene Standorte geschaffen um die Arbeitslosen möglichst viel zu verwirren und durch die Gegend zu jagen. Danach wurde mit dem Jobcenter Rheinhausen das erste Jobcenter aus der gut erreichbaren zentralen Lage möglichst weit nach ausserhalb ins Industriegebiet verlegt. Jetzt werden weitere Einschränkungen durch Verkürzung der Öffnungszeiten vorgenommen und das obwohl erst vor wenigen Tagen verlautbart wurde, dass Ein-Euro-Jobs gekürzt werden, um das Geld in den Verwaltungsbereich zu stecken.

Den Hilfeempfängern wird die Möglichkeit des direkten Kontaktes mit den Sachbearbeitern immer mehr genommen. Die Antragsstellung soll am besten per Post oder Einwurf und die Leistungsbearbeitung weitestgehend ohne persönlichen Kontakt stattfinden. Damit wird den Hilfebedürftigen jedoch die Möglichkeit zur persönlichen Intervention auf fehlende Bearbeitung und in Notlagen auf schnelle Hilfe erheblich eingeschränkt. Genau diese Fälle sind in der letzten Zeit aber erheblich angestiegen. Verschwundene Unterlagen, wochenlange Wartezeiten bei der Antragsbearbeitung und Notfälle wegen fehlender Gelder für Miete und Strom sind in Duisburg keine Einzelfälle, sondern Alltag für viele Hartz4-Empfänger.

Die Zahl der Beratungen und Begleitungen hat für die Mitläufer in Duisburg erheblich zugenommen und schon zu den bisherigen Öffnungszeiten war es schwierig alle Beistandstermine in die verfügbare Zeit zu bekommen. Die neuen Öffnungszeiten ab 01.12.2013 machen es noch schwieriger alle Anfragen nach Hilfe und Begleitung in kurzer Zeit ermöglichen zu können. Wir rufen deshalb alle Betroffenen auf, aber auch jeden Duisburger Bürger, der ein weng Zeit zur Verfügung stellen kann, sich den Mitläufern anzuschliessen und durch gemeinschaftliche Solidarität dem weiteren Abbau der Menschenwürde in den Jobcentern in Duisburg entgegenzutreten.

Jeder ab 16 Jahren kann Mitläufer werden. Dazu sind keine besonderen Kenntnisse Voraussetzung. Lediglich die Bereitschaft ein paar Stunden ehrenamtlich und solidarisch an der Seite von Menschen, die ein Amt besuchen müssen, dabei zu sein. Wer Interesse hat mehr darüber zu erfahren oder wer eine Begleitung benötigt, kann sich an die bundesweite Rufnummer des Vereins 02065-7923199 wenden oder schreibt eine Mail an mitlaeufer@wirgehenmit.org. Wir werden uns auch mit den neuen Öffnungszeiten nicht unterkriegen lassen und den Menschen, die unsere Hilfe möchten, zur Seite stehen.”

Einladung zur Ausserordentlichen Mitgliederversammlung des Vereines “Wir gehen mit – Die Mitläufer e.V.”

Hiermit laden wir zur ausserordentlichen Mitgliederversammlung ein.
Sie findet statt am 08.09.2013 in der Zeit von 10.00 Uhr bis voraussichtlich 17.00 Uhr in den Räumlichkeiten des Vereins “Bürger für Bürger Duisburg e.V.”, Brahmsstrase 5a, 47226 Duisburg.

Die Mitgliederversammlung wurde notwendig, da mindestens 10% der Mitglieder dies schriftlich gefordert haben. Die vormals in der Satzung festgelegten 75% der Mitglieder zur Einberufung einer ausserordentlichen Mtigliederversammlung waren nach Auskunft des Vereinsregisters ungültig und somit durch die Gesetzesvorschrift nach §37 BGB automatisch zu ersetzen.

Ausserdem hat das Vereinsregister Satzungsänderungen verlangt, die wir im Rahmen der Mitgliederversammlung beschließen möchten.

geplanter Ablauf:
10.00 Uhr Anreise und Frühstück
12.00 Uhr Mitgliederversammlung
15.00 Uhr Kaffeetrinken
17.00 Uhr Ende und Abreise

Tagesordnung:
TOP 1. Begrüßung
TOP 2. Eröffnung der Mitgliederversammlung
TOP 3. Feststellung der ordnungsgemäßen Einladung
TOP 4. Feststellung der Beschlussfähigkeit
TOP 5. Anträge zur Tagesordnung
TOP 6. Genehmigung der Tagesordnung
TOP 7. Bericht des Vorstands für die vergangene Periode
TOP 8. Finanzbericht des Schatzmeisters
TOP 9. Bericht der Rechnungsprüfer
TOP 10. Aussprache über die Berichte
TOP 11. Satzungsänderung https://mitlaeufer.piratenpad.de/101
TOP 12. Entlastung des Vorstands
TOP 13. Wahl eines Wahlleiters
TOP 14. Neuwahl des Vorstands
TOP 15. Verschiedenes
TOP 16. Schlusswort des neuen Vorsitzenden

Mitläufer, Interessierte und Pressevertreter sind herzlich eingeladen an dieser Mitgliederversammlung teilzunehmen.
Bitte meldet Euer Kommen mit einer E-Mail unter mitlaeufer@wirgehenmit.org an, damit wir das Frühstück und das Kaffee-Trinken planen können.
Pressevertreter akkreditieren sich bitte mit einem Hinweis auf das Medium für das sie tätig sind unter presse@wirgehenmit.org oder telefonisch unter 0203-5090895

Solidarität und europäisches Miteinander (er)leben

Während ProNRW im Rahmen ihrer „Asylmissbrauch“-Tour in Duisburg Halt macht und andere Organisationen und Parteien bereits zur großen Gegendemo aufgerufen haben, zeigen drei Duisburger Hilfsvereine, wie Integration gelebt werden kann: Sie laden alle Interessierten Mitbürger zum Zeichen echter Solidarität am Dienstag, 12.03.2013 von 9.00 bis 11.00 Uhr zum Frühstück gemeinsam mit den dort wohnenden Rumänen in das sogenannte Problemhaus „In den Peschen 3-5“ in 47226 Duisburg-Bergheim ein.

Gemeinsam mit „Bürger für Bürger Duisburg e.V.“ haben sich die Vereine „ZOF e.V.“ und „Wir gehen mit – Die Mitläufer e.V.“ bereit erklärt den rumänischen Zuwanderern im Rahmen ihrer jeweiligen Kompetenzen zu helfen. „Man kann darüber streiten ob die Menschen hier willkommen sind, man kann darüber streiten ob das Problem von Europa gemacht wurde und man kann darüber streiten wie die Stadt auf diese Herausforderung reagieren soll – aber man kann über eines nicht streiten: Diese Menschen sind hier, sie leben in unserer Stadt, sie haben Hunger und ihnen muss geholfen werden!“ erklärt Rolf Karling, der seit Tagen mit seinem „Verein Bürger für Bürger Duisburg e.V.“ die Bewohner des Hauses In den Peschen 3-5 allabendlich mit Lebensmitteln versorgt.

Der Verein „ZOF e.V.“ wird in der nächsten Zeit beginnen die rumänischen Kinder an die deutsche Sprache heranzuführen. Trotz Schulpflicht können die Kinder die Schule nicht besuchen, weil ihnen grundlegende Deutschkenntnisse fehlen und sie dem Unterricht gar nicht folgen könnten. Wie in allen drei Vereinen üblich werden auch in diesem Fall ehrenamtliche Helfer diese Aufgabe übernehmen. Die Menschen müssen befähigt werden sich in Deutschland verständigen zu können. Nur durch die Möglichkeit der Kommunikation können Spannungen im Umfeld abgebaut werden.

„Alle Beteiligten befinden sich in einer Zwickmühle.“ erklärt Hans-Peter Weyer, Pressesprecher des Vereins „Wir gehen mit – Die Mitläufer e.V.“, die Situation. „Schon beim Meldeamt gibt es Probleme, weil niemand deutsch spricht. Anmeldungen zur Schule können aus gleichem Grund nicht stattfinden. Und auch Verständigung mit den Nachbarn kann nicht wirklich stattfinden, weil die nötigsten Grundlagen der Kommunikation nicht bestehen.“

Mit dem gemeinsamen Frühstück gerade zum Zeitpunkt der ProNRW-Demo, wollen alle drei Vereine deutlich machen, dass für ein geeintes Europa die Bereitschaft zur Kommunikation und das Verstehen und Akzeptieren des jeweils Anderen wesentliche Voraussetzung ist. „Wer am Frühstück teilnehmen und europäisches Miteinander mit uns leben möchte, ist am Dienstag von 9-11 Uhr dazu herzlich eingeladen“, so Weyer.

Kooperationen & Vernetzung

Wir versuchen, uns möglichst bunt und breit zu vernetzen. Da wir nicht überall vor Ort sein können, sind z.B. gemeinsame Schulungen, Beistandssuche oder Infostände nicht immer möglich, manchmal läuft es vielleicht nur auf eine gefühlte Solidarität und einen Linktausch hinaus. Angebote, die wir selbst nicht abdecken können, sind häufig bei anderen zu finden. Wir suchen Zusammenarbeit auf Basis eines Minimalkonsenses (siehe Zusammenarbeit mit Inis) und auch wenn unsere Liste noch klein ist, hoffen wir, dass in Zukunft noch viele weitere Initiativen, Vereine und Zusammenschlüsse hinzukommen. Wenn Ihr auf dieser Liste stehen wollt, könnt Ihr Euch per Email an Klaus inikontakt@wirgehenmit.org oder an unser Mitläufertelefon wenden.

Bundesweit:
BV INSO – Bundesverband Menschen in Insolvenz und neue Chancen e.V.

Dresden:
*sowieso* Frauen für Frauen e.V.
Sie bieten Schulungen für Beistände an und sind Beratungsstelle für Frauen, unter anderem zu Erwerbslosigkeit und SGB IX, Bildung und Kulturelles tätig.

Duisburg:
Bürger für Bürger Duisburg e.V.
Sie haben uns unter anderem bei unserem Flyerdruck unterstützt, der Verein bietet Unterstützung in vielen Aspekten: Lebensmittelhilfe, eine Staßenambulanz und Streetwork. Da er das ehrenamtlich und mildtätig ohne Unterstützung aus öffentlicher Hand leistet, ist er sehr auf die Unterstützung und Spenden von Außen angewiesen.

Mainz:
PENG – Gesellschaft zur Förderung von Design, Kunst und Kommunikation e.V.
Der Verein stellte uns seine Räume für das 1. Mitläufertreffen Rheinhessen zur Verfügung. Das große Netzwerk kreativer und engagierter Menschen in Mainz ist immer einen Besuch wert.

München:
I.G.E.L. – Interessengemeinschaft der Erwerbslosen München und Umgebung
I.G.E.L bietet gemeinsame Schulungen für ehrenamtliche Begleiter und Beistände an, gemeinsam suchen wir nach Beiständen. Unser Testprojekt ist eine gemeinsame Münchner Beistandsdatenbank. I.G.E.L. bietet auch Rechtsberatungen, einen regelmäßigen Infostand und einen regelmässigen Stammtisch für Erwerbslose an.

Weitere Einträge folgen hier in kürze.

Bürger für Bürger Duisburg e.V. braucht Unterstützung

Der Verein “Wir gehen mit – Die Mitläufer” schätzt die Arbeit von Bürger für Bürger Duisburg e.V.  und die bisherige Zusammenarbeit sehr. Wir hoffen, mit der Veröffentlichung dieses Aufrufes dazu beitragen zu können, daß die schwierige Situation, in der der Verein gerade steckt, bekannt wird. Vielleicht finden sich einige Menschen, die in einer solidarischen Geste finanzielle Unterstützung leisten können. Hier folgt ein Aufruf des Vereins.

Bürger für Bürger Duisburg e.V. braucht Unterstützung

Dem Verein droht das finanzielle Aus! Alleine die hohen Kosten für die dringend anstehenden Arbeiten am Beratungscontainer betragen, laut Kostenvoranschlag,  mehr als 5000€.

Die beiden Lieferwagen des Vereines, mit denen Lebensmittelspenden eingesammelt werden, sind reparaturbedürftig und werden ohne aufwendige Arbeiten vermutlich den nächsten TÜV nicht überstehen.

Stetig steigende Kosten für Diesel erschweren die Situation erheblich. Das Selbe trifft auf die Stromkosten für die verschiedenen Projekte zu. Ein Beispiel: allein für die Bereitstellung des Stromanschlusses am Beratungscontainer wurden von den Stadtwerken Duisburg über 800€ in Rechnung gestellt, und das sind nur einige “Baustellen”.

Hier ein Überblick über die Aktivitäten des Vereins:

Lebensmittelhilfe:

Ca. 5000 Menschen in ganz Duisburg werden unterstützt, sowie Kindergärten, Jugendtreffs und Schulen im Raum Duisburg.

Wir unterstützen zudem verschiedene Tafeln im Umkreis, welche ähnliche Ziele verfolgen.

Straßenambulanz:

Die Straßenambulanz des Vereins Bürger für Bürger Duisburg e.V. fährt zu Standorten in Duisburg, Neukirchen-Vluyn und Moers. Hier hält sich der Patientenstamm auf, der die Straßenambulanz dringend benötigt. Das Ambulanz-Team besteht aus einem Professor, drei Ärzten und drei Krankenschwestern.

Streetworking :

Streetworking findet direkt im Lebensraum derjenigen statt, die auf der Straße leben und unsere Hilfe dringend brauchen. Ohne die Hilfe der Streetworker hätten die meisten betroffenen Menschen keine Chance auf ein “normales” Leben.

Lebenshilfe :

Hilfestellung in allen Belangen des täglichen Lebens, wie z. B. Begleitung bei Behördengängen, Unterstützung bei der Gesundheitsversorgung,

Kommunikation mit sozialen Randgruppen, ist eine weitere Hauptaufgabe von Bürger für Bürger e.V.

Der Hartzsens Mountain Treff :

Ein sehr hoher Anteil von Hartz IV-Empfängern und Rentnern mit geringen Bezügen isolieren sich von der Außenwelt. Sie nehmen nicht  mehr am Gesellschaftsleben teil. Wir wollen mit unseren Möglichkeiten dafür sorgen, Menschen sozialer Randgruppen mit anderen Betroffenen zusammen zu bringen. So haben sie die Möglichkeit, sich aus ihrer  häuslichen Isolierung zu befreien, mit andern Menschen zu  kommunizieren und gemeinsam etwas zu unternehmen. Der Hartzsens Mountain Treff ist deshalb Café und mehr, als Treffpunkt für Geringverdiener.

Cafe Lotte“- Bertatungs- und Untersuchungscontainer 

Am 10.05.2012 startete offiziell das Projekt Cafe Lotte.

Hintergrund und Ausgangslage: 

Duisburg  verfügt über eines der bundesweit größten Sexarbeits-Areale. Im Bereich  der  Vulkanstraße dienen derzeit 432 Zimmer der Sexarbeit, ein  weiterer  Ausbau ist geplant. Für NRW gilt das Areal bereits jetzt als  größtes Bordellviertel im Land.

Die Gesundheitsversorgung – insbesondere im Bereich der sexuellen Gesundheit – ist für  die hier arbeitenden Frauen und ihre Gäste aus Sicht der am Projekt  beteiligten Fachleute ungenügend. Auch weitergehende Beratungen zu den  vielfältigen Fragen der Sexarbeit sind derzeit nur eingeschränkt  verfügbar.

Mit  der Aufnahme von Bulgarien und Rumänien als EU-Mitgliedsstaaten kamen  viele Frauen aus diesen Ländern nach Deutschland und auch in das Areal  Vulkanstraße, um in der Sexarbeit tätig zu werden.  Die Sprachkenntnisse der Frauen sind, zumindest anfangs, sehr schlecht.  Sie  kennen sich wenig in den Gepflogenheiten des Milieus aus, arbeiten  ohne  Schutz und zu niedrigen Preisen. Auch fehlen ihnen Kenntnisse  über die rechtliche Situation (Aufenthalt, Freizügigkeit, Steuern,  Selbständigkeit, etc.). Sie haben keinerlei Anlaufstellen und sind  deshalb oftmals unlauteren Profiteuren ausgeliefert und werden in   Abhängigkeitsverhältnisse gedrängt.

Das Projekt:

Mit   einer Onsite- Beratungsstelle (Arbeitstitel “Café Lotte”) soll ein  spezialisiertes Beratungsangebot unmittelbar vor Ort im Bordellviertel  entstehen, in dem verschiedene Kompetenzen zusammengefasst werden.  Zentraler Beratungsaspekt ist die Gesundheitsberatung vor Ort. Viele Frauen besitzen keine Krankenversicherung und haben keine Möglichkeit der gesundheitlichen Versorgung. Das Projekt will sowohl präventiv beraten, als auch konkrete Hilfen anbieten.

Das  Projekt wird nicht nur die Situation der Frauen in Duisburg verbessern,  sondern darüber hinaus wirken. Sexarbeiterinnen sind mobil: ein  umfassendes Beratungsangebot – Sprachkompetenz, Gesundheits- und   Sozialberatung, Rechtsvermittlung in Duisburg würde nachhaltig zur  Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen von Migrantinnen in NRW   führen, da sich die aus dem gleichen Herkunftsland stammenden Frauen   eine eigene Infrastruktur aufbauen und Informationen weitergeben.

Das   Projekt ist seit einem Jahr im Aufbau, konnte seine Arbeit aber  mangels  “Masse” (Geld für Umbauarbeiten am Container) noch nicht  wirklich  beginnen (Untersuchungen finden zur Zeit noch in einem  Krankenwagen  statt). Von den anfänglich angedachten Projektpartnern,  Madonna e.v,  Bochum, sowie der Mitarbeiterin des Duisburger  Gesundheitsamtes hat sich  der Verein getrennt, da der verantwortliche  Betreiber von Bürger für Bürger Duisburg e.V.  weder  bereit ist  Einstiegsberatungen für Sexdienstleisterinnen, noch für  ungewollte,  durch ungeschützte Prostitution entstandene  Schwangerschaftsabbrüche  eine welche auch immer geartete Infrastruktur  zur Verfügung zu stellen!

Projektbeteiligte:

Die   Straßenambulanz des Vereins Bürger für Bürger-Duisburg e.V. stellt die   Infrastruktur (Bürocontainer) zur Verfügung und übernimmt einen  Großteil  der medizinischen Versorgung. Mit weiteren kompetenten  Partnern wird derzeit verhandelt!

Stand der Dinge

Der Verein Bürger für  Bürger – Duisburg e. V., hat einen Container auf dem Parkplatz der Stadtwerke aufgestellt, der Anlaufstelle für Beratung und  medizinische Belange   für die Sexarbeiterinnen in der Umgebung bieten soll. Alleine die   anstehenden Kosten für Umbauten, sowie die Anschlüsse für Strom und   Wasser belaufen sich auf 10.000 €.

Neues Projekt: “Tier-Straßenambulanz-Duisburg”

Ab   Januar 2013 wird BfB und der Verein für Sanitätsdienste Duisburg e.V.   aus Homberg, eine Tier-Straßenambulanz in Duisburg betreiben. Auch   dieses Projekt wird ehrenamtlich, ohne Gewinnorientierung den   Bedürftigen unserer Stadt zur Verfügung gestellt werden, um der Abzocke   der Veterenärmediziener unserer Stadt einen Gegenpol zu bieten. Auch   hier sind Spenden willkommen!!

Für alle oben genannten Aktivitäten sind umfangreiche Mittel notwendig. Da weder Stadt noch Land einen Zuschuss geben, hofft Rolf Karling, Vorsitzender des Vereins Bürger für Bürger Duisburg e. V. , jetzt umso mehr auf die Hilfsbereitschaft freundlicher Menschen. Der Verein ist beim Finanzamt Duisburg als mildtätig anerkannt und  kann daher für Zuwendungen Spendenbescheinigungen ausstellen.  Unterstützen Sie bitte eine not-wendende soziale Arbeit. Jeder Betrag  ist willkommen, schon jetzt: Vielen Dank.

Spenden Konto: 

Sparkasse Duisburg

BLZ.: 350 500 00

Konto: 200 096 022

Bürger für Bürger Duisburg e.V.

 

Es existiert inzwischen auch ein Pledgebank Aufruf, den Ihr gerne verbreiten könnt:

http://www.de.pledgebank.com/bfbduisburg